Trotz Sandkrise 160 Millionen Euro Umsatz: Bergmann Kalk und Franken Maxit

Archivfoto: Ronald Wittek

KASENDORF. Das zurückliegende Jahr war für Bergmann Kalk und Franken Maxit kein einfaches. Es hat der Unternehmensleitung und den Mitarbeitern alles abverlangt. Geschäftsführer Hans-Dieter Groppweis stellte bei der Weihnachtsfeier in der Kasendorfer Schulturnhalle fest, dass man die anspruchsvollen Ziele für 2019 auch wieder erreichen werde, wenn alle gemeinsam anpacken.

Die Unternehmensgruppe mit derzeit 750 Mitarbeitern hat im zurückliegenden Jahr einen Umsatz von 160 Millionen Euro erwirtschaftet, und es wurden so namhafte Bauvorhaben wie das Deutsche Museum in München, das Ohnsorg-Theater in Hamburg, das Pergamonmuseum in Berlin, das Axel-Springer-Haus und das ZDF, beide in Berlin, oder der Neubau von Felix Neureuther und seiner Ehefrau Miriam in Garmisch-Partenkirchen beliefert, die im Garten der Eltern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther ein Wohnhaus bauen. Während der Umsatz bei der Firma Bergmann Kalk auf Vorjahresniveau liegt, konnte bei Franken-Maxit der Umsatz gegenüber 2017 um fast zehn Prozent gesteigert werden.

Geschäftsführer Sebastian Groppweis nannte das Jahr 2018 als ein verrücktes und erinnerte dabei an die große Sandkrise und die Mörtelpadnot. Er bezeichnete es als ein wichtiges, strategisches Ziel, für die kommenden Jahre diese internationalen Potentiale zu nutzen: „Aus diesem Grund haben wir am Nikolaustag eine neue Gesellschaft gegründet, die Bergmann Kalk Holding GmbH mit dem Ziel, durch ausländische Beteiligung internationale Märkte zu beliefern. Internationale Märkte bedeuten für uns eine unglaubliche Anerkennung unserer Leistung über die deutschen Grenzen hinaus. Sie bedeuten aber auch ein weiteres Standbein unserer Unternehmensgruppe und damit Wachstum in Azendorf.“

„Es hat sich wieder eine ganze Menge bei Bergmann Kalk und Franken Maxit getan“, mit diesen Worten begann Geschäftsführer Hans-Dieter Groppweis seinen Bericht. Und überleitend zu den Marktpreisen für die Produkte kam Groppweis zum Ergebnis, dass diese Kopfzerbrechen bereiten: „Einige unserer Wettbewerber verdienen schon kein Geld mehr und das alles trotz guter Konjunktur im Bau, sei es nun der Wohnungsbau oder im Tiefbau. Das ist eine Marktentwicklung, die uns beschäftigt und wir bekommen unsere Verkaufspreise leider nicht dahin, wo sie eigentlich sein sollten. Aber der Markt sind wir, unsere Wettbewerber und unsere Kunden. Dabei sind unsere Kunden alle ausgelastet.“ Viele Fragen bleiben derzeit unbeantwortet und das Bemühen um junge Nachwuchskräfte und Auszubildende ist riesig. Das gilt nicht nur für Bergmann Kalk und Franken Maxit, sondern für alle Firmen.

 

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