Tigers fertigen harmlosen EV Regensburg mit 6:1 ab EHC Bayreuth stürmt auf Platz zwei

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung hat der EHC Bayreuth den zweiten Platz in der Oberliga Süd erobert: Im Spitzenspiel ließ er dem EV Regensburg nicht den Hauch einer Chance und feierte einen 6:1 (5:0, 0:0, 1:1)-Heimsieg – den 16. im 16. Spiel vor eigenem Publikum.

Stehende Ovationen, Jubelrufe und lauter Applaus – und das schon nach 20 Minuten. Der EHC Bayreuth hatte im ersten Drittel ein Feuerwerk abgebrannt und mit fünf (!) Treffern den Grundstein für den nie gefährdeten Heimsieg gelegt. Teilweise wussten die Oberpfälzer nicht mehr, wie ihnen geschieht, so dominant spielten die Hausherren. Alle drei Tigers-Reihen übten enormen Druck auf die Gäste aus, eroberten sich immer wieder die Scheibe im gegnerischen Drittel und kamen zu gefährlichen Abschlüssen.

Die Hausherren waren aber nicht nur in der Offensive das klar bessere Team: Die Abwehr stand so gut, dass die Regensburger Tormaschine – vor der Partie hatte der EVR pro Spiel im Schnitt 5,1 Treffer erzielt – nicht in die Gänge kam und kaum torgefährlich wurde. So hätten die Gäste nach dem ersten Spielabschnitt noch höher zurückliegen können als 0:5.

Nach zehn Minuten schon 4:0

Die Oberpfälzer hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt: Sie brachen früh auseinander, bereits nach zehn Minuten führte Bayreuth 4:0. Für die Vorstellung des EVR darf es auch keine Entschuldigung sein, dass mit Torjäger Louke Oakley und Abwehrchef Barry Noe zwei wichtige Spieler fehlten und sieben Nachwuchsspieler im Kader standen. Regensburg blieb im ersten Drittel alles schuldig, was zum Eishockey gehört. Das erkannte der EHC früh und machte genau das Richtige: den Gegner ununterbrochen attackieren. Und das mit fairen Mitteln, in der gesamten Partie gab es nur eine Strafzeit.

EHC spart Kräfte

Mit der hohen Führung im Rücken agierte Bayreuth in den folgenden Dritteln – verständlicherweise – nicht mehr so konsequent. So kam Regensburg etwas stärker auf und zu einigen Chancen. Doch Nicolas Sievers stellte klar unter Beweis, dass die Bayreuther an diesem Tag auch auf der Torwartposition besser besetzt waren. Der EHC-Goalie meisterte seine Aufgaben souverän und hielt sogar einen Penalty von Benedikt Böhm.

Die Tigers ließen ihre spielerische Klasse nun nicht mehr so häufig aufblitzen wie im Anfangsdrittel, doch bei einigen gelungen Spielzügen ging schon noch ein Raunen durchs Stadion. Zudem verteidigten die Bayreuther ihren Vorsprung geschickt und konnten dabei sogar einige Kräfte für das nächste Spitzenspiel sparen. Denn bereits am Sonntag (18 Uhr) steht das Duell bei Tabellenführer EHC Freiburg an.

Tore: 1:0 (4.) Geigenmüller, 2:0 (5.) Kasten, 3:0 (7.) Bartosch, 4:0 (10.) Marsall, 5:0 (17.) Pietsch, 5:1 (52.) Huber, 6:1 (57.) Geigenmüller.

 

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