Tigers bauen auf verlässliche Basis

Seit Jahren jubelt die KGB-Reihe gemeinsam im Trikot der Bayreuth Tigers, und man darf zuversichtlich sein, dass sie das auch in der neuen Saison tun wird: Andreas Geigenmüller, Ivan Kolozvary und Michal Bartosch (von links). Foto: Peter Kolb

Es wäre reichlich viel verlangt, von den Bayreuth Tigers eine Steigerung im Vergleich zur Vorsaison zu erwarten. Platz acht nach der Hauptrunde und ein Gesamtsieg in den Pre-Playoffs waren schließlich sensationell für einen Neuling mit dem naturgegebenen Ziel „Klassenerhalt“.

Ein objektiver Fortschritt wäre jetzt nur eine direkte Qualifikation für die Playoffs über einen der ersten sechs Plätze, aber dafür müsste man in einem Bereich mit deutlich größerer Wirtschaftskraft mitmischen. In einzelnen Spielen ist das sicher nicht auszuschließen, was durch Empfehlungen wie den 7:1-Sieg gegen den späteren Meister Frankfurt belegt wird, aber als Ziel für eine ganze Saison wäre es doch ziemlich verwegen.

Folglich lohnt sich auch ein Blick nach unten. Ganze drei Punkte trennten die Bayreuther in der Abschlusstabelle vom elften Platz und damit von den Playdowns. Und dort wäre auch der Heimvorteil keine Garantie für den Klassenerhalt, wie die Rosenheimer erfahren mussten.

Gerade in diesem Bereich der Tabelle wird auch in der neuen Saison wieder ein sehr ausgeglichenes Feld erwartet. Was die Tigers dabei von den meisten unmittelbaren Konkurrenten unterscheidet, ist ihre Kontinuität im Kader. Die seit Jahren eingespielte KGB-Reihe (Kolozvary, Geigenmüller, Bartosch) oder die Busch-Brüder stehen für verlässliche Qualität, und um den DEL-erfahrenen weißrussischen Nationalspieler Segej Stas zeichnet sich mit den starken Neuzugängen Ziga Pesut sowie vor allem Michal Barta eine weitere durchschlagskräftige Formation ab. Die vier Blöcke in den Vorbereitungsspielen lassen zudem hoffen, dass sich sogar die eine oder andere Verletzungspause unter den Leistungsträgern zumindest für gewisse Zeit überbrücken ließe. Die Förderlizenzspieler aus Nürnberg sollen auch noch sicherer verfügbar sein als im Vorjahr. Um die körperliche Fitness aller Akteure muss man sich unter der Leitung von Trainer Sergej Waßmiller erfahrungsgemäß ohnehin keine Sorgen machen. Nur ein Ausfall des beständig überzeugenden Torhüters Tomas Vosvrda könnte wohl das Konzept von einem Tag auf den anderen erschüttern. Solange die Tigers davon verschont bleiben, werden sie auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielen.

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