Thomas Oppermann, der Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag zu Gast bei Medi Oppermann: Fan besucht Sponsor

Basketball-Fan besucht Basketball-Sponsor: Thomas Oppermann, Fraktionsführer der SPD im Bundestag, besucht Medi. Mit im Bild: Die Bayreuther Staatssekretärin, Anette Kramme, und Christoph Schmitz, Marketingchef bei Medi. Foto: Andreas Harbach

Thomas Oppermann und Medi, das passt. Der Sprecher der Sozialdemokraten im Bundestag ist nicht nur gekommen um Anette Kramme im Kampf um das Direktmandat zu unterstützen. Der mit 1200 Mitarbeitern vor Ort  zweitgrößte Arbeitgeber im Wahlkreis ist da gut gewählt. Aber Oppermann ist auch aus einem anderen Grund an Medi interessiert.

Der 63-Jährige ist bekennender Basketball-Fan. Sein Herz schlage für die Mannschaft von BG Göttingen, den Bundesligisten seines Wahlkreises. Dass Oppermann das nicht nur sagt, sondern auch meint, stellt er beim Besuch des Werkes gleich mehrfach unter Beweis. Oppermann weiß von „sehr namhaften Spielern, die hier durchgelaufen sind“. Spieler wie Assem Marei, „diesem irren Ägypter, ein Riesentyp“. Er weiß, dass Medi Bayreuth in der vergangenen Saison den vierten Platz belegt hat und in den Playoffs gegen den Tabellenfünften, den späteren Vizemeister Oldenburg, ausgeschieden ist. An seinen Pressesprecher gerichtet sagt Oppermann einmal: „Darf ich mal dein Handy haben, ich muss meinem kleinen Sohn zeigen, dass ich wirklich bei Medi bin.“ Ein andermal erzählt er: „Ich spiele Fußball für den FC Bundestag. Beim Ballwegspitzeln ist mir einer in die Seite getreten, Kreuzbandanriss. Ihre Bandage hatte ich noch diesen Sommer beim Rumtollen am Strand dran.“

"Den Spruch übernehmen wir"

Als Dank für seinen Besuch überreicht ihm Anette Kramme dann auch nicht einfach nur einen Korb fränkischer Biere. Oberndrauf gibt es einen Gutschein für eine Eintrittskarte zum Spiel Bayreuth gegen Göttingen im Januar des nächsten Jahres. Nicht das einzige, das Oppermann nach knapp zwei Stunden mit nach Hause nimmt. Bis dahin hat es Marketingchef Christoph Schmitz nämlich geschafft, den Politiker davon zu überzeugen, dass Bayreuth neben einer „Uni mit sehr gutem Ruf“, „einem Hügel von Weltrang“ und einem erfolgreichen Basketballteam, auch ein „Weltunternehmen“ beheimatet. Und um ein Haar hätte die SPD durch Oppermanns Besuch bei Medi gleich noch einen neuen Wahlspruch bekommen. „Medi, ich fühl mich besser, den übernehmen wir und ersetzten Medi durch SPD“, sagt Oppermann. „Ähm, wir haben den schützen lassen. Da müssten wir nochmal reden“, entgegnet Marketingchef Schmitz.

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