Thema: Kulturpreis 110 Musiker

Ulrich S. Schubert, Intendant des Bayreuther Osterfestivals. Foto: Archiv/Martin Ritter

KOMMENTAR. Ja, das Bayreuther Osterfestival ist im Laufe der Jahre zu einer Marke geworden. Und es schafft immer noch, was anderen Institutionen, die ebenfalls um junge Musiker aus aller Welt buhlen, nicht mehr oder nur noch schwer gelingt.

So viele Bewerbungen wie in diesem Jahr habe man noch nie gehabt, sagte Intendant Ulrich S. Schubert. 110 Musiker werden sich in diesen Tagen treffen, um Anton Bruckners Vierte Sinfonie einzustudieren.

Unter anderem wird man damit im renommierten Leipziger Gewandhaus auftreten. So wie in Weiden, Jena und Selb.

Nur nicht in Bayreuth. Das Markgräfliche Opernhaus war zum gewünschten Termin nicht zu kriegen.

So entsteht der Eindruck, dass die Internationale junge Orchesterakademie (IJOA) ihren Schwerpunkt verlagert hat. Weg von Bayreuth. Das ist der wundersame Schönheitsfehler, der der Verleihung des Kulturpreises 2019 der Stadt Bayreuth innewohnt. Freilich: Die 2500 Euro des Preises werden für Stipendien für junge Musiker verwendet. Fraglos eine gute Sache.

roman.kocholl@nordbayerischer-kurier.de

 

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