Thema: Grundsteuer Wo bleibt die Gleichbehandlung?

Zum Artikel „Der Streit über die Grundsteuer schwelt weiter“, Kurier vom 10. April.

Es ist ja verständlich, dass der Staat eine lukrative Geldquelle nicht versiegen lassen möchte. Ob die Grundsteuer auf teuer erworbenes Eigentum – mit Grunderwerbsteuer schon belastet – gerecht ist, sei dahingestellt. Jetzt aber auch noch die Leistungen des Eigentümers mit dem Bau einer Laube oder einer Villa unterschiedlich bewerten zu wollen, grenzt schon an Wegelagerei und erinnert an das Raubrittertum vergangener Jahrhunderte.

Wenn Millionäre das Geld in Gold, Schmuck oder einfach auf der Bank anlegen, werden lediglich die Gewinne versteuert – anders bei Grundstücken und Gebäuden. Wenn der Gesetzgeber nicht müde wird, die Gleichbehandlung als ein wichtiges Thema unserer Zeit herauszustellen, wo bleibt hier diese Forderung? Wir müssen der Bayrischen Regierung dankbar sein, dass sie den Gesetzesvorschlag zur Grundsteuerreform ablehnt und nicht die sozialdemokratische Habgier unterstützt.

Der Bau von Eigenheimen wird übrigens deshalb unterstützt und gefördert, weil die Bauherren damit dem Staat die Verpflichtung zur Wohnraumgestellung teilweise abnehmen.

 

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