Thema Frühschoppen "Das finde ich geradezu bigott"

Leserbrief zum Artikel „Viel Freude am Frühschoppen“, Kurier vom 27. Dezember.

Endlich hat auch das Bayreuther Umland, was schon lange fehlte: einen „heiligen“ Frühschoppen zum Heiligen Abend. Nur, warum heilig?

Heilig, beziehungsweise Heiligkeit, so klärt uns der Volksbrockhaus von 1931 auf, ist Gottes Unvergleichlichkeit und Erhabenheit. Personen oder Dinge sind heilig, wenn sie Gott gehören oder ihm geweiht sind. Aber vielleicht stimmt das ja gar nicht mehr?
Mir ist bewusst, dass wir in einer säkularisierten Welt leben und gegen einen zünftigen Frühschoppen ist auch nichts einzuwenden, aber ihn als „heilig“ anzusehen, finde ich geradezu bigott.

Wir beklagen allgemein die Bedrohnung des „christlichen“ Abendlandes durch äußere Einflüsse. Sollten wir uns nicht auch einmal Gedanken über die innere Bedrohung machen?

 

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