Thema: Fridays for future  Ihr seid unser aller Hoffnung

Zur Berichterstattung über 
die Schülerproteste.

Das Eis in Grönland schmilzt mit rasanter Geschwindigkeit, 270 Milliarden Tonnen im Jahr heißt es in einem brisanten Artikel. Laut Weltklimarat ist der Meeresspiegel seit dem Beginn der Industrialisierung um 20 Zentimeter gestiegen. Und es geht ungebremst weiter mit der Klimaerwärmung.

Die Politiker müssten es doch wissen, wenn es wirklich so schlimm wäre. Tun sie ja auch. Doch sie trauen sich nicht mit der ganzen Wahrheit und Vorschlägen zu neuen Maßnahmen an die Öffentlichkeit zu treten. So ist es zum Beispiel mit der CO2-Steuer, ein wichtiges Instrument, um den Ausstoß der Treibhausgase zu reduzieren. Bei anfänglich 20 Euro pro Tonne würde das zunächst einen Preisanstieg von 4,6 Cent pro Liter Benzin bedeuten.

Aber sobald ein Verantwortlicher sich mit diesem Vorschlag vorwagt, wird er von seinen Kollegen zurückgepfiffen. Man weiß ja, was in Frankreich passierte; statt die Klimaerwärmung zu bekämpfen, hat Macron jetzt die Gelbwesten am Hals und all die Unkosten obendrein.

Ohne die Unterstützung der Öffentlichkeit geht also gar nichts. Dafür sind die Schülerproteste jeden Freitag so ungemein wichtig. Die Politiker haben es erkannt und mit Lob nicht gespart.

Macht also weiter, junge Leute, geht auf die Straße, zeigt den Alten, wo es langgeht. Verschafft euch Gehör mit euren Banderolen und Sprechchören, macht den Politikern Beine. Denn ihr wisst es genau, es geht um eure Zukunft, nicht um unsere. Ihr wollt leben und möglichst nicht in arger Bedrängnis. Also handelt jetzt. Die Menschheit schaut auf euch. Ihr seid unser aller Hoffnung.

 

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