Thema: Eichelberg-Bebauung Macht mich fassungslos

Zum Artikel „Bürgerinitiative will Kleinod retten“, Kurier vom 10. April.

Als Anwohner im Heisenbergring verfolge ich die Vorgänge seit Jahren. Was bei der Gründung der Bürgerinitiative an Argumenten gegen die jetzt eingebrachte Planung von über 150 Wohneinheiten spricht, macht mich fassungslos. Fassungslos gegenüber der Stadtverwaltung, des Stadtrats als gewählte Vertreter der Bürger, aber auch gegenüber den Individuen, die offensichtlich eigene wirtschaftliche Interessen anzutreiben versuchen.

Man muss schon mit absoluter Blind- und Taubheit geschlagen sein, wenn man weder für verkehrs-, noch umwelt- oder klimatechnische Argumente zugänglich ist. Das Gleiche gilt für die Tatsache, dass man Gutachten nicht abwarten will. Als Beispiel möchte ich die Verkehrszählung anführen, vorgenommen am Eichelberg im letzten November, während die Straße wegen Rohrleitungsarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt war.

Ein noch größerer Witz ist, dass man sich 2016, als ein Bebauungsvorschlag über 70 Wohneinheiten eingebracht wurde, für eine Reduzierung auf 40 Einheiten ausgesprochen hat. Der gleiche Stadtrat nun aber einen Vorschlag über 150 Einheiten bespricht und eine Reduzierung auf 100 vorschlägt. 

Ja, meine Damen und Herren Stadträte, Ihr Gedächtnis mag dem einer Eintagsfliege entsprechen. Das Ihrer Bürger funktioniert jedoch mindestens so lange, wie Ihre Amtszeit währt! Ich für meinen Teil bin außerordentlich froh über die gegründete Bürgerinitiative. Eine Gemeinschaft von Bürgern für Bayreuther! Darüber sollten andere Gemeinschaften mal nachdenken.

 

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