Thema: Eichelberg Armutszeugnis für die Stadtplanung

Zum Artikel „Fastenkur für den Eichelberg“, Kurier vom 2. April.
 

Dies ist ein vielsagendes Geständnis von Stadtbaureferentin Urte Kelm zum Thema Baugebiet Eichelberg. Das bestätigt einem ja offensichtlich bereits, dass die Stadt vielleicht doch auch Zweifel hat. Der Eichelberg ist und bleibt nämlich ungeeignet für weitere 100 Wohneinheiten.

Und weil es eben leider auf die Schnelle nichts anderes gibt, quetscht man an einer ungeeigneten Stelle lieber ein paar mehr Häuser rein, als eigentlich passen würden?

Hierdurch ein wunderschönes Naherholungsgebiet zu zerstören, scheint dabei wohl Nebensache. So muss man dieses Geständnis ja beinahe auffassen. Ein Armutszeugnis für die Stadtplanung! Fraglich nur, ob die jungen Familien, für die das Baugebiet laut Oberbürgermeistern gedacht ist, Lust haben, mit 100 Parteien in einem völlig überlaufenen Neubaugebiet zu wohnen, anstatt mit der Hälfte in gelungenem Wohnraum. Die Stadt sollte sich dabei nicht von einer Planung von Investoren beeinflussen lassen, sondern selbst Augenmaß walten lassen.

 

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