SpVgg-Neuzugänge treffen zum Auftaktsieg

Nur knapp verfehlte in dieser Szene Patrick Hobsch (Mitte) das Ziel. Besser machte es der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Bernd Hobsch dann in der 47. Minute mit dem vorentscheidenden Treffer zum 2:0. Foto: Peter Kolb

Es ist geschafft: Im vierten Anlauf ist der SpVgg Bayreuth endlich der erhoffte Auftaktsieg in der Regionalliga gelungen. 2:0 (1:0) bezwangen die Altstädter am Freitag Abend vor 1256 Zuschauern im Hans-Walter-Wild-Stadion den FV Illertissen. Verantwortlich für den Erfolg waren zwei Stürmer-Neuzugänge: Die glänzend harmonierenden Ivan Knezevic und Patrick Hobsch sorgten mit ihren Treffern für Aufatmen bei den Verantwortlichen sowie beim Trainerduo Marc Reinhardt und Florian Wurster.

In der 33. Minute belohnten sich die Altstädter erstmals für ihr Engagement. Kapitän Kristian Böhnlein bediente mit seiner ersten erfolgreichen Offensivaktion den pfeilschnellen Ivan Knezevic genau durch die Schnittstelle der zu diesem Zeitpunkt überforderten Illertisser Verteidigungskette. Das Geburtstagskind – der Ex-Cluberer wurde 24 – tauchte alleine vor Torhüter Janik Schilder auf und versenkte das Spielgerät überlegt im rechten Eck.

Zu diesem Zeitpunkt war die Führung zweifelsohne verdient, denn bis dahin hatten die optisch überlegenen Altstädter ein klares Chancenplus verzeichnet. Die beste hatte mit Patrick Hobsch ein weiterer Neuer (vom SV Seligenporten). Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Bernd Hobsch zwang in Minute 14 nach sehenswerter Vorarbeit von Knezevic den Gästetorwart zu einer ersten Parade, die die erste Bayreuther Ecke einbrachte. Immer wieder setzte das Team von Marc Reinhardt auf lange Bälle aus der Abwehr, die in Hobsch und vor allem Knezevic dankbare Abnehmer fanden.

Dreierkette lässt nur wenig anbrennen

Im hinteren Bereich ließ die Dreierkette mit Thore Dengler, Neuzugang Julian Kolbeck und Tobias Weber nur wenig anbrennen. Doch wenn die Mittelschwaben schnelles Umschaltspiel praktizierten, tat sich die eine oder andere Lücke auf. Doch war Torwart Jonas Hempfling auf dem Posten – auch in der 22. Minute, als Alexander Nollenberger der Endpunkt einer Ballstafette war und den stets aufmerksamen SpVgg-Schlussmann zu einer Fußabwehr zwang.

Das 2:0 gerade einmal 120 Sekunden nach der Pause spielte den Bayreuthern in die Karten. Knezevic hatte den Ball an der Mittellinie erobert und seinen Sturmkollegen Hobsch eingesetzt. Der lief alleine auf das Gästetor zu und ließ Schlussmann Schilder wieder keine Chance, der Ball schlug im linken unteren Eck ein. Die Aktionen und Kombinationen der Platzherren wurden mit fortlaufender Spielzeit immer sicherer, die Gelegenheiten mehrten sich. Anton Makarenko, der lange blass geblieben war, setzte gekonnt mit einem Lupfer Knezevic ein, der frei stehend an Schilder scheiterte (57.).

Von den Illertissern war kaum mehr etwas zu sehen, weil die Altstädter konsequent gegen den Ball arbeiteten, dadurch ihre Gäste zu Fehlern zwangen und deren Spielaufbau wirkungsvoll unterbanden. Aus der Balleroberung heraus öffneten sich auch Räume, die allerdings nicht mehr so konsequent wie in den ersten 60 Minuten genutzt wurden. Was vielleicht auch daran lag, dass das Reinhardt-Team bereits einen Gang zurück geschaltet hatte. Bei manchem Ball fehlte die letzte Konzentration. Aber um den Sieg zittern mussten die Altstädter nicht mehr, den zusehends sich in ihr Schicksal ergebenden Illertissern hatten sie den Zahn lange schon gezogen.

Statistik

SpVgg Bayreuth: Hempfling – Dengler, Kolbeck, Weber – Held (70. Weimar), Makarenko (62. Renger), Böhnlein, Wolf, Golla – Hobsch, Knezevic (86. Schneider).

FV Illertissen: Schilder – Pangallo (66. Leyla), Nebel, Rupp, Allgaier – Schaller, Hahn (53. Lang), Weiss, Enderle (59. Krug) – Jann, Nollenberger.

SR: Fleischmann (SC Kreith/Pittersberg);

Zuschauer: 1256; Ecken: 5:5.

Tore: 1:0 Knezevic (33.), 2:0 Hobsch (47.).

Gelbe Karten: Makarenko, Held, Golla / Nollenberger, Rupp.

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