Sofortiger Trainerwechsel Jörg Dumbach übernimmt beim SV Weidenberg

Eine Herzensangelegenheit: Trainer Jörg Dumbach übernimmt mit sofortiger Wirkung das Ruder beim SV Weidenberg. Foto: Peter Kolb

FUSSBALL. Eigentlich sollte Jörg Dumbach erst im Sommer das Traineramt beim SV Weidenberg von Alexander Pilz übernehmen, doch nun steht der 41-Jährige schon am Sonntag im Nachholspiel des Kreisliga-Aufsteigers gegen den FC Creußen (15 Uhr) in der Verantwortung. Denn: Pilz hat die Brocken bereits jetzt hingeworfen.

Das bestätigte der Weidenberger Spielleiter Hans Bischof. „Er hat von sich aus aufgehört. Wir hätten die Saison gerne mit ihm zu Ende gemacht.“ Dass nun Jörg Dumbach sofort einspringe und damit das plötzlich entstandene Vakuum auf dem Trainerposten fülle, bezeichnet der Weidenberger Spielleiter als Glücksfall. Dabei betont er: „Wir haben den Jörg gefragt, ob er es sich vorstellen könne, sofort einzuspringen, haben ihn dabei aber nicht unter Druck gesetzt. Er hatte Zeit zu überlegen und hat uns nun zugesagt.“ Auch die Mannschaft sei informiert und stehe voll hinter der Entscheidung.

Jörg Dumbach sagt, er habe sich eigentlich auf das halbe Jahr Pause sehr gefreut, nachdem er sich Ende November vom Weidenberger Liga-Konkurrenten SC Hummeltal einvernehmlich getrennt hatte. Seinen Heimatverein im Regen stehen lassen wollte er aber auch nicht. Er weiß: „Durch die ständigen Unruhen ist es schwierig, jetzt noch einen Trainer zwischenzuschalten. Und für mich ist es natürlich eine Herzensangelegenheit.“ 26 Jahre habe er für Weidenberg gespielt, sei jahrelang Spielführer gewesen und habe viele Höhen und Tiefen miterlebt. „Deshalb ist es etwas ganz Besonderes für mich, hier Trainer zu sein“, ergänzt der 41-Jährige, der seine Trainer-Laufbahn im Jahr 2011 beim ASV Nemmersdorf begann. Den führte er von der A-Klasse bis in die Kreisliga. 2017 heuerte er dann in Hummeltal an.

Mehr als die Saison ordentlich zu Ende bringen, muss Jörg Dumbach laut Hans Bischof nicht. Die Weidenberger sind aktuell Dritter mit neun Punkten Rückstand auf den zweitplatzierten SV Mistelgau. „Wenn noch etwas gehen sollte, sagen wir natürlich nicht nein, aber Pflicht ist ein Aufstieg nicht.“

 

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