Sketche, in der Bütt und Gesangseinlagen: Kühlenfelser Narren verbreiten Stimmung im Pottensteiner Bürgerhaus Humor in langer Sitzungsnacht

Külmas Helau und Pottenstein Iaah: Die Kühlenfelser Narren haben am Wochenende das Pottensteiner Bürgerhaus zum Beben gebracht. In gleich zwei Prunksitzungen hintereinander wurden dem Publikum jeweils 33 Programmpunkte präsentiert.

Die Pottensteiner, die wie die Kühlenfelser gerne zu den Sitzungen des Faschingskomitees der Soldatenkameradschaft Kühlenfels gehen, müssen immer wieder auch mal was einstecken. Das wurde schon zu Beginn der Prunksitzung klar, als eine Kühlenfelser Landfrau rein gar nichts mit der Pottensteiner Landfrau gemein zu haben scheint. Dem ist aber beileibe nicht so.

Schaf im Schubkarren

Das zeigt auch der diesjährige Orden der Kühlenfelser: Das Kühlenfelser Schaf sitzt im Pottensteiner Schubkarren und auf dem Schaft hockt die Kleinkirchenbirkiger Krähe. Das soll ein Symbol der Verbundenheit darstellen, meinte Vorsitzender Otto Brendel. Seit die Soldatenkameradschaft sich mit der Kühlenfelser Damengymnastik zusammen getan hat, um gemeinsam Fasching zu feiern, geht es mit dem Fasching im Pottensteiner Ortsteil stetig aufwärts. Und das – wohlgemerkt – mit Hilfe der Pottensteiner. Die 16. Prunksitzung des Komitees ist bisher die erfolgreichste. Wegen des großen Andrangs auf die rund 170 Sitzplätze im Bürgerhaus, richtete man heuer eine dritte Prunksitzung aus. Brendel: „Der Erfolg geht nur gemeinsam.“ Und lachen tut man ebenfalls gerne gemeinsam.

Dem Volk gezeigt, wo es lang geht

Sitzungspräsident Uwe Wiegärtner und seine Aktiven hatten das Mammutprogramm im Griff. Das Prinzenpaar Sandra und Frank Eckert sowie das Kinderprinzenpaar Annika Eckert und Marco Rupprecht zeigten dem Volk wo es lang gehen sollte: Mit Humor und Stimmung durch die lange Prunksitzungsnacht. Und weil nach Auffassung der Programmmacher die Sitzung nicht nur von einem deutschen Sender sondern auch von der National Security Agency (NSA) aufgezeichnet wird, wäre es für das Publikum nicht unvorteilhaft, sich ganz natürlich zu geben. Das war nicht schwer: Dafür sorgten der Kühlenfelser Humor in Sketchen und in der Bütt, einige Gesangseinlagen und insgesamt 13 Tänze der Kühlenfelser Garden.

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