Sieg nach Kraftakt im Schlussabschnitt

Basketballbundesligist Medi Bayreuth ist gut aus der Länderspielpause zurückgekommen. Am 11. Spieltag konnten sich die Wagnerstädter im Frankenderby gegen s.Oliver Würzburg nach einem begeisternden Schlussspurt mit 86:80 (35:39) durchsetzen und ihren 8. Saisonsieg einfahren.

Die Mannen von Head Coach Raoul Korner kamen vor erneut ausverkaufter Oberfrankenhalle (3.300 Zuschauer) schwach aus den Startlöchern und ließen viele gute Chancen in der Offensive ungenutzt verstreichen. Beim Stand von 5:15 (6.) hatte Korner genug gesehen und bat zur ersten Auszeit, die jedoch nicht die gewünschte Wirkung zeigte: Würzburg konnte den zweistelligen Vorsprung in die erste Viertelpause retten (10:20, 10.).

Der Start in die zweiten zehn Minuten dürfte dann eher nach Korners Geschmack gewesen sein. John Cox eröffnete die Aufholjagd von der Dreierlinie, Marei-Stellvertreter Javon McCrea, der sich deutlich besser in die Systeme integriert präsentiert, legte per Tip-In-Dunking nach (21:24, 14.) und Kapitän Bastian Doreth egalisierte von der Dreierlinie (28:28, 17.).

Auszeit als Notbremse

Mit einer Auszeit stoppte Würzburgs neunmaliger Meistertrainer Dirk Bauermann dann den Lauf der Medi-Korbjäger und die Unterfranken, die vor der Pause in Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing (12) und Maurice Stuckey (10) ihre herausragenden Werfer hatten, konnten sich bis zur Halbzeitpause wieder leicht absetzen (35:39, 20.).

Diesen Vorsprung konnten die Unterfranken nach dem Seitenwechsel zunächst weiter ausbauen (39:49, 25.), bevor bei Medi Bayreuth der bis dahin völlig blasse Gabe York aufdrehte und in kurzer Folge mit drei Dreiern die erneute Aufholjagd befeuerte. Beim Stand von 60:66 (30.) ging es schließlich in den Schlussabschnitt.

Ein Dreier von James Robinson brachte die Bayreuther in der 35. Minute wieder bis auf 69:72 heran und eröffnete eine dramatische Schlussphase. Kurz darauf legte Brooks an der Dreierlinie nach (70:72) und Nate Linhart glich nach einem Ballgewinn per Dunking zum 72:72 (36.) aus. Gabe York besorgte dann beim 76:75 (37.) die erste Bayreuther Führung der Partie, die Doreth, Seiferth und Brooks an der Freiwurflinie weiter ausbauen konnten (82:76, 38.).

Bei den Unterfranken übernahm nun endgültig Robin Benzing, der zweimal zum Brett zog, nur durch Fouls gestoppt werden konnte und seinerseits sicher an der Freiwurflinie vollstreckte (82:80, 40.). Robinson und Linhart, ebenfalls an der Freiwurflinie, brachten den 86:80–Sieg über die Ziellinie.

Medi Bayreuth: Robinson (13/2), Cox (6/1), Linhart (13/1), Seiferth (12), McCrea (7), Wachalski (5/1), Amaize (0), Brooks (9), York (11/3)

s.Oliver Würzburg: Gaddy (7), Kratzer (7), Stuckey (18/3), Loncar (14/3), Olisevicius (dnp), Singler (0), Lipkevicius (3/1), Benzing (21/2), Kovacevic (dnp), Hammonds (3/1), Hoffmann (dnp), Duggins (7)

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