Seiferth statt Wachalski bei Allstar-Spiel

Ablösung unter Teamkollegen: Steve Wachalski muss aus privaten Gründen auf das erste Allstar-Spiel seiner Laufbahn verzichten, aber dafür wird das Medi-Team in der nationalen Auswahl durch Andreas Seiferth (links) vertreten. Foto: Peter Kolb

Ein Spieler pro Mannschaft, ein Trainer und ein Teilnehmer in einem Rahmenwettbewerb – die Rollen für Spieler von Medi Bayreuth beim Allstar-Spiel der Bundesliga am Samstag um 20.30 Uhr in Bonn haben sich nicht verändert. Bei der personellen Besetzung hat sich allerdings kurzfristig einiges verschoben.

Nicht ganz unerwartet kam die Absage von Steve Wachalski, der bereits am vergangenen Sonntag beim Bundesligaspiel der Bayreuther in Braunschweig gefehlt hat. Der Senior des Medi-Teams opfert die Aussicht, kurz vor seinem 34. Geburtstag erstmals in einem Allstar-Team zu stehen, um sich seiner schwangeren Freundin im Krankenhaus widmen zu können. Bei der Neubesetzung dieser Position im Team National entschied sich Trainer Thorsten Leibenath (Ulm) für Christian Standhardinger (Vechta).

Andreas Seiferth rückt in Startformation

Dass Medi Bayreuth trotzdem in der Auswahl der deutschen Spieler vertreten ist, liegt an Andreas Seiferth. Der Center rückt aufgrund der Rangfolge bei der Fan-Abstimmung für den verletzten Tim Ohlbrecht (Ulm) nach und wird daher bei seinem zweiten Allstar-Spiel sogar zur Startformation gehören. Weitere Ausfälle im Team National sind Per Günther (Ulm) und Daniel Theis (Bamberg), für die Anton Gavel (München) und Philipp Schwethelm (Oldenburg) nachrücken.

Trey Lewis im Dreier-Wettbewerb

Die zweite Absage aus Bayreuth kam von Robin Amaize, der zur Schonung seines angeschlagenen Knies auf den Dunking-Wettbewerb (19 Uhr) verzichtet. Seinen Platz im Duell gegen Lamonte Ulmer (Würzburg) nimmt mit Brian Butler (Elchingen) ein Spieler aus der Pro B ein. Den anderen Finalisten ermitteln Kelvin Martin (Ludwigsburg) und der Ex-Bayreuther Ken Horton (Bonn).

Dafür absolviert Trey Lewis für Bayreuth einen Doppeleinsatz: Der Medi-Topscorer, der von Trainer Raoul Korner ins Team International berufen worden ist, gehört zu den fünf Kandidaten im Dreier-Wettbewerb (18.30 Uhr). In der dafür maßgeblichen Rangliste der Dreier-Quoten aller BBL-Spieler mit mindestens 20 Treffern lag Lewis zum Stichtag am 30. Dezember mit 49,4 Prozent sogar an der Spitze vor Schwethelm (49,2), Ryan Thompson (Bonn/49,0), Julius Jenkins (Jena/45,4) und Cameron Wells (Gießen/43,1).

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