Sebastian Wolsch zum EV Regensburg

Sebastian Wolsch hat neue Mitspieler gefunden. Foto: Peter Kolb

Sebastian Wolsch hat einen neuen Verein gefunden. Der Verteidiger wechselt zu Oberligist EV Regensburg. Doch Zweitliga-Aufsteiger EHC Bayreuth kann deshalb die Personalie Wolsch noch nicht zu den Akten legen.

Zwar hat der 32-Jährige, wie die Oberpfälzer auf ihrer Homepage meldeten, einen Einjahresvertrag beim EVR unterschrieben, doch wird Wolsch den Kampf um seinen bis Ende der Saison 2017/18 laufenden Vertrag bei den Tigers nicht aufgeben. „Sportlich habe ich mit dem EHC abgeschlossen, aber finanziell sind noch einige Fragen offen“, sagt Wolsch.

Vom EHC Bayreuth suspendiert

Der Verteidiger war 2013 nach Bayreuth gewechselt, überwarf sich im Dezember 2015 mit Trainer Sergej Waßmiller und wurde suspendiert. Wolsch erklärte sich mit einer Abfindung für die Restsaison 2015/16 einverstanden und wechselte zum EV Weiden. Der bis Ende der Spielzeit 2017/18 gültige Vertrag wurde unterbrochen, jedoch nicht aufgelöst.

Nach der vergangenen Saison bot der Verteidiger nach eigener Aussage dem EHC an, den Vertrag gegen die Zahlung einer Abfindung in Höhe von 10 000 Euro aufzulösen. Der Verein ließ die Frist für dieses Angebot verstreichen, stattdessen erhielt Wolsch per Post eine fristlose Kündigung. „Diese ist nach Ansicht meines Anwalts unbegründet, zwang mich aber zu handeln“, sagt Wolsch.

Gerichtstermin Ende Juli

So machte er sich auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber und fand diesen im EV Regensburg. „Im Vergleich zu meinem Vertrag beim EHC nehme ich finanzielle Einbußen hin“, verrät Wolsch. Auch deshalb müsse nun ein Gericht prüfen, ob die fristlose Kündigung des EHC an Wolsch rechtsgültig ist oder ob noch die Zahlung einer Abfindung nötig ist. „Der Gerichtstermin ist aktuell auf Ende Juli angesetzt“, sagt Wolsch. „Ich hoffe, danach kann ich das Kapitel EHC endlich für mich beenden.“

EHC-Vorsitzender Matthias Wendel äußert sich nicht öffentlich zur aktuellen Entwicklung im Fall Wolsch: „Es ist ein laufendes Verfahren, zu dem ich vor der Gerichtsverhandlung nichts sagen werde.“

red

 

 

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