Schichtwechsel Erneut über 150 fränkische Rettungskräfte in den Süden unterwegs

NORDBAYERN. Wie bereits berichtet, rückten diese Woche Wasserrettungskräfte aus Oberfranken in Richtung Alpenrand aus um im Schneechaos zu helfen. Seit den frühen Sonntagmorgenstunden machten sich jetzt weitere Helfer von Feuerwehr, THW und DLRG auf den Weg. Die Lage ist weiterhin kritisch.

Die Regierungen aus Mittel – und Oberfranken haben nochmals Hilfskontingente für die südbayerische Krisenregion angefordert. Das Hilfeleistungskontingent aus Nürnberg besteht alleine aus drei Zügen, die aus den Städten Nürnberg und Erlangen zusammengestellt werden. In diesem Einsatzkontingent werden 114 Personen mit 30 Fahrzeugen eingesetzt. Neben Löschfahrzeugen werden Pkws, Logistikfahrzeuge, Drehleitern, Rüstwagen sowie sonstige Fahrzeuge eingesetzt.

Das Kontingent ist laut Angaben der Feuerwehr so ausgestattet, „dass es grundsätzlich autark operieren kann“, das heißt es wird auch eine Verpflegungskomponente mitgeführt. Bei diesem Einsatz werden hauptsächlich ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Nürnberg und Erlangen eingesetzt, die durch hauptamtliche Kräfte ergänzt werden. Gegen 8 Uhr rückten die Helfer aus.

In Oberfranken ist derweilen der zweite Wasserrettungszug ausgerückt. Ebenfalls in die Schneeregion Südbayern. Darunter auch die DLRG Kulmbach und Wirsberg. Das THW nachte sich bereits gegen 6 Uhr auf den Weg. Aus der Regionalstelle Hof rückten die Helfer aus Weiden, Selb und Hof aus. Sie befahren die A93 Richtung Berchtesgadener Land. Selbes Ziel verfolgen die Kameraden aus Pegnitz. Sie machten sich gegen 7 Uhr über die A9 auf den Weg.

Unterdessen sind die ersten Kräfte aus Traunstein wohlbehalten zurück in Oberfranken eingetroffen. 

 

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