Reus fällt mit Kreuzbandriss länger aus

Im DFB-Pokal-Endspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag im Olympiastadion in Berlin erleidet der Dortmunder Marco Reus einen Kreuzband-Teilriss. Foto: Arne Dedert/dpa

Borussia Dortmund muss für den Start in die kommende Bundesliga-Saison ohne Marco Reus planen. Wie der Revierclub am Montag mitteilte, hat der Fußball-Nationalstürmer beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in Berlin einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie erlitten und wird deshalb mehrere Monate fehlen.

Weitere Untersuchungen in den kommenden Tagen sollen Aufschluss über die notwendige Therapie geben. «Borussia Dortmund wird vor diesem Hintergrund keine genauen Prognosen bezüglich einer möglichen Ausfallzeit abgeben», hieß es in der Erklärung des BVB.

Damit setzt sich das Verletzungspech von Reus fort. Erst Mitte April hatte der 27-Jährige nach sechswöchiger Zwangspause ein fulminantes Comeback gefeiert. «Das ist bitter. Ich weiß nicht, warum der Junge jedes Mal wieder durch sowas geplagt wird», kommentierte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer nach dem Pokalfinale den neuerlichen Rückschlag seines Mannschaftskollegen.

Besonders schmerzlich für Reus war der Verzicht auf die Fußball-WM 2014 in Brasilien, wo die DFB-Auswahl ohne ihn den Titel gewann. Im letzten Test vor der Abreise zum Turnier zog er sich einen Riss des Syndesmosebandes zu. Zwei Jahre später musste er zum großen Bedauern von Bundestrainer Joachim Löw wegen einer hartnäckigen Schambeinentzündung aus dem Kader für die EM in Frankreich gestrichen werden.

dpa

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