Regionalität Eine Chance für die Bäcker

Was ist ein Brot wert? Foto: Archiv/Ralf Münch

KOMMENTAR. Die handwerklichen Bäcker sind unter Druck, immer noch schließen jedes Jahr viele Betriebe. Aber der Trend zur Regionalität ist ihre Chance.

Ein Brötchen für 13 Cent, ein Brot für unter zwei Euro – wer hat da nicht schon mal zugegriffen beim Discounter? Nicht wenige sparen sich den Weg zum Bäcker gleich ganz – weil’s billiger und bequemer ist. Wer macht sich schon Gedanken darüber, wie diese 13 Cent zustande kommen, obwohl Bauer, Getreidemühle, Brotfabrik, Transport und Handel bezahlt werden müssen?

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Und die Zusatzstoffe, die diese lange Kette erst möglich machen? Alles erlaubt natürlich – aber so ganz genau wollen das viele doch lieber nicht wissen. Um Missverständnisse zu vermeiden: Natürlich gibt es Menschen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Aber es gibt auch zunehmend Verbraucher, die interessiert, wo ihre Nahrung herkommt und die etwas mehr zu zahlen bereit sind – gerade junge Familien mit Kindern.

Das ist eine Chance für handwerkliche Bäckereien. Schon deshalb, weil man dort direkt danach fragen kann, was so drin ist im Brot. Von der Verkäuferin beim Discounter – so nett sie auch sein mag – wird man da nur einen fragenden Blick ernten.

stefan.schreibelmayer@

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