Regina Genser in den Alpen Spitze

Nach vier Etappen, 205 Kilometern und 8145 Höhenmetern die große Freude: Regina Genser vom WSV Oberwarmensteinach fuhr beim internationale Rennen Bike-Fourpeaks im Gebiet der Kitzbüheler Alpen zwischen Leogang, Saalfelden und Kirchberg einen Podestplatz heraus. Die 24-Jährige sicherten sich in der Gesamtwertung Bronze und sorgte noch aus einem anderen Grund für Freude bei ihrem Verein.

Die seit Ende letzten Jahres der Liebe wegen im österreichischen Gosau im Salzkammergut wohnende und arbeitende Mountainbikerin aus dem Fichtelgebirge belegte hinter der siegreichen Kolumbianerin Angela Parra Sierra (Gesamtzeit 11:41:55 Stunden) und Annette Griner (SG Leinfelden/11:45:10) den dritten Rang. Ihre Gesamtzeit: 12:45:41 Stunden. Es war für die Fahrerin des Teams Craft-Rocky Mountain Factory der ersten Podestplatz in dieser Saison bei einem großen Etappenrennen.

Grund für den großen Abstand

Dass der Abstand zu den beiden Besten fast eine Stunde betrug, lag vor allem daran, dass die Fichtelgebirglerin nach dritten Plätzen auf den ersten beiden Etappen (Leogang – Saalfelden, 58,6 km und Saalfelden – Leogang, 48,3 km) und einem Rückstand von insgesamt nur 20 Minuten einen rabenschwarzen dritten Tag erwischt hatte. Bei Kälte und Regen hatte Genser bei den kräftezehrenden Anstiegen rund um Kirchberg von Beginn an mit massiven Atemproblemen zu kämpfen. So verlor sie auf den 50,6 Kilometern Minute um Minute auf die Führenden, die sich an der Spitze ein packendes Duell lieferten.

Doch Regina Genser kämpfte weiter. Am Ende waren es knapp 30 Minuten, die sie als Achte der Tageswertung auf die Spitze einbüßte. Vor der letzten, 49 Kilometer langen Etappe lag sie insgesamt damit nur noch 1:56 Minuten vor der Viertplatzierten, der Österreicherin Viktoria Zeller, und mehr als sechs Minuten vor der danach folgenden Jana Zieschank aus Kempten.

Mit toller Moral

Am letzten Tag bewies Genser dann noch einmal große Moral und belegte mit nur 5:18 Minuten Rückstand auf Tagessiegerin Parra Sierra erneut den dritten Platz. Den Abstand zu ihren ärgsten Verfolgerinnen baute sie hingegen um mindestens zehn Minuten aus. 42 Teilnehmerinnen wurden gewertet.

Beim WSV Oberwarmensteinach freute man sich enorm über das Abschneiden von Regina Genser. Dazu kommt die Vorfreude, dass die Lokalmatadorin einen Start beim 1. Fichtelgebirgs-Mountainbike-Marathon zugesagt hat. Dieses Rennen wird die Radsportabteilung des Wintersportvereins am 3. Juli in Warmensteinach durchführen. 

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