Prostituiertenmord: Verdächtiger in Haft

Nach dem gewaltsamen Tod einer 33-jährigen Prostituierten in Regensburg sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Ihm wird Mord vorgeworfen, wie Polizeivizepräsident Michael Liegl am Mittwoch sagte. Der 21-Jährige soll die Frau bestohlen und zur Verdeckung dieser Tat erwürgt haben.

Bei dem Mann handele es sich um einen ausreisepflichtigen Asylbewerber aus Mali. Er war erst am 30. März nach Deutschland eingereist, sein Asylantrag wurde am 20. Juni durch die Behörden abgelehnt.

Da der 21-Jährige jedoch keinerlei Ausweispapiere besaß, müssen diese erst in seinem Heimatland neu geordert werden. Bis dahin galt der Mann in Deutschland als geduldet und seine Abschiebung wurde ausgesetzt.

Der Tatverdächtige wurde am Montagabend in Weiden in der Oberpfalz festgenommen. Bei ihm sei das Mobiltelefon des Opfers gefunden worden, sagte Kriminaldirektor Franz Schimpel.

Aufgrund der „erdrückenden Beweislast“ habe der Mann ein Geständnis abgelegt. Die Leiche der Frau war am Mittwoch vergangener Woche in einer Wohnung in Regensburg - gegenüber dem Polizeipräsidium - gefunden worden.

dpa

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