Pferd aus Güllegrube gerettet

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste die Feuerwehr im Kulmbacher Oberland am Freitagmittag ausrücken: Es galt, ein Pferd aus einer Güllegrube zu befreien. Auch aus dem Landkreis Bayreuth rückte Unterstützung an. 

Gegen 12.45 Uhr alarmierte die ILS Bayreuth/Kulmbach die Feuerwehren nach Triebenreuth. Im Stadtsteinacher Ortsteil stürzte ein Pferd unweit eines Misthaufens durch die hölzerne Abdeckung einer Güllegrube etwa zwei Meter in die Tiefe. Da die Güllegrube zum Zeitpunkt des Einbrechens mit Abwasser gefüllt war, begannen die Einsatzkräfte mit Hilfe einer Tauchpumpe die Grube zu entleeren.

Gemeinsam mit den Pferdebesitzern gelang es zudem, den Kopf des zu fixieren und über der Gülle zu halten, damit es atmen konnte. Bis zum Eintreffen des Tierarztes konnte das Pferd von der Halterin und Helfern der Feuerwehren Triebenreuth und Stadtsteinach beruhigt werden.

Der Veterinär wurde dann zusammen mit zwei Einsatzkräften von der Feuerwehr mit Wathosen ausgestattet und gemeinsam sicherten sie den Vierbeiner mit einem speziellen Großtierrettungsgeschirr der Feuerwehr Bad Berneck. Mit dem Ladekran eines LKW eines Bauunternehmens konnte das Tier dann aus der misslichen Lage befreit werden.

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