Pegnitzer landen 4:3-Sieg in Moosburg

Dicke Luft vor dem Kasten von Maximilian Müller. Doch nicht nur in dieser Szene behält der Pegnitzer Rückhalt den Durchblick. Foto: Andreas Beil

Ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze in der Bayernliga hat der EV Pegnitz gesetzt. Dank eines hart erkämpften 4:3 (4:0, 0:2, 0:1)-Sieges beim achtplatzierten oberen Tabellennnachbarn EV Moosburg rückten die Ice Dogs bis auf zwei Punkte an diesen begehrten letzten Playoff-Platz heran.

Den Grundstein zu diesem wichtigen Auswärtserfolg legte der EVP in einem fulminanten Anfangsdrittel. Zwar übernahmen die Hausherren mit dem Eröffnungsbully das Zepter und erarbeiteten sich eine Reihe guter Torgelegenheiten, den Pegnitzer Torhüter Maximilian Müller überwanden sie aber nicht. Die Ice Dogs indes erwiesen sich als Meister an Effizienz. Erst hämmerte Spielertrainer Florian Müller von der Strafbank kommend einen Schlagschuss in die Maschen. Nur 23 Sekunden danach traf Routinier Markus Schwindl per Abstauber.

Dann dauerte es wiederum keine Minute, bis Stephan Schmidt auf Zuspiel von Nikolai Pleger mit einem platzierten Schuss auf 3:0 gestellt hatte. Das war zu viel für den neuen Moosburger Trainer Dimitri Startschew, der unter der Woche Petr Kankovsky abgelöst hatte. Er nahm eine frühe Auszeit. Erfolg zeitigte sie nicht. Im Gegenteil: Als Schwindl freigespielt wurde, bedankte sich dieser mit einem Schuss aus dem Handgelenk zum 4:0.

Gastgeber kommen auf 2:4 heran

Im Mitteldrittel verwalteten die Gäste die sichere Führung, wurden aber auch durch das weitgehend ungefährliche Spiel der Moosburger zunächst kaum gefordert. Die Oberbayern aber bewiesen Moral und kamen nach einer schönen Überzahl-Kombination zu ihrem ersten Treffer. Das gab ihnen sichtlich Auftrieb, und so verkürzten sie kurz vor der zweiten Pause auf 2:4.

Im Schlussdrittel wurde es noch einmal hochspannend, zumal den Moosburgern elf Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer gelang, nachdem Sven Rothemund den Puck an der blauen Linie vertändelt hatte. Der Tabellenachte machte nun noch einmal mächtig Druck, doch Pegnitz verteidigte so geschickt und aufopferungsvoll, dass dem EVM nicht einmal die Möglichkeit eröffnet wurde, mit der Herausnahme des Torhüters alles auf eine Karte zu setzen.

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