Pechgraben Silvia Eichner will zurücktreten

NEUDROSSENFELD. Die langjährige CSU-Gemeinderätin Silvia Eichner aus Pechgraben will ihr Mandat niederlegen. Als einer der ersten Punkte steht ihr Rückzug aus dem Gremium auf der Agenda des Neudrossenfelder Gemeinderats am kommenden Montag. In derselben Sitzung soll ihr Nachfolger auf der Liste, Thomas Neugebauer, vereidigt werden.

Die Landschaftsarchitektin und Unternehmerin mit einem eigenen Landschafts- und Gartenbaubetrieb ist seit 2008 Gemeinderätin in Neudrossenfeld und Mitglied im Bauausschuss. Zugleich ist Eichner, Jahrgang 1963, im CSU-Ortsverband und in der Frauenunion aktiv. Eichner war von 2006 bis 2015 auch Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Pechgraben. Außerdem ist sie laut dem letzten CSU-Wahlvorschlag Mitglied im Verein Focus Europa und im Bayerischen Heimatverein. Auch für den Brauereigasthof Bräuwerck und die Wiederbelebung der Ortsmitte setzte sie sich ein. Bauwesen und Gemeindeentwicklung sind ihre Schwerpunkte gewesen, für die sie sich leidenschaftlich einsetzte.

Bei den Kommunalwahlen 2014 erreichte Eichner nach Bürgermeister Harald Hübner (20,64 Prozent) das beste Wahlergebnis in der CSU (13,95). Darauf folgten Georg Waldmann (7,83) und Otmar Preußinger (7,62) und Thomas Neugebauer (7,47), der 2014 Listenplatz sieben hatte.

Die 55-Jährige soll, wenn der Gemeinderat das entsprechend beschließt, von Thomas Neugebauer aus Altdrossenfeld abgelöst werden. Neugebauer ist selbständiger Unternehmer und Betreiber der Aral-Tankstelle in Neudrossenfeld. Der 44-Jährige engagierte sich bislang ehrenamtlich im Elternbeirat des Kindergartens Haselbusch. Als seine politischen Ziele führte er im Kandidatenporträt die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Ortes, den Erhalt des Natur- und Forstbestands und die Familienpolitik an.

Seit der Kommunalwahl 2014 kann ein Gemeinderatsmitglied sein Mandat ohne Angabe von Gründen niederlegen. Nach Angaben des Bayerischen Gemeindetags hat der Gemeinderat hierüber einen feststellenden Beschluss zu fassen. Steht zu diesem Zeitpunkt bereits ein Listennachfolger fest - diese müssen auf Anfrage erklären, dass sie das Mandat annehmen -, kann die Feststellung der Mandatsniederlegung, der Beschluss über die Listennachfolge und dessen oder deren Vereidigung auch in einer Sitzung erfolgen. Möglich sind aber auch zwei Sitzungen. ue

 

1 Kommentar

Kommentieren

  1. Passwort vergessen?
  2. * = Pflichtfeld
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!

Wenn Sie einen Kommentar verfassen, so wird dieser unter Ihrem Klarnamen, also dem von Ihnen angegebenen Vor- und Nachnamen veröffentlicht. Sollte Ihr Kommentar nicht sofort erscheinen, bitten wir Sie um etwas Geduld. Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Netiquette.

loading