Ohne Brielmann gegen Blomberg

Das Durchsetzungsvermögen von Tabea Brielmann (Mitte) wrd den Haspo-Damen gegen Blomberg-Lippe fehlen. Foto: Peter Kolb

Eine Erkenntnis steht schon vor dem Abschluss der englischen Woche für Damen-Drittligist Haspo Bayreuth (11.) fest: Die Leistungskurve zeigt weiterhin nach oben. Ob dies aber nur vier Tage nach der unnötigen 25:29-Heimniederlage gegen den HC Leipzig II (7.) zu einem Punktgewinn gegen eine Topmannschaft reicht? Die Antwort gibt es am Samstag ab 17.30 Uhr, wenn die Bundesligareserve der HSG Blomberg-Lippe (4.) im Schulzentrum Ost spielt.

„Wir wollen auch gegen Blomberg-Lippe unter Beweis stellen, dass wir einen weiteren Schritt nach vorne gemacht haben“, gibt Interimscoach Andreas Berghammer das Ziel für das zweite Heimspiel in Folge aus; Trainerkollege Yannick Berghammer fügt an: „Vor allem müssen wir unsere Torchancen kaltschnäuziger nutzen.“

Höchste Pleite im Hinspiel

Das Hinspielergebnis lässt jedoch kaum Hoffnungen auf eine positive Überraschung zu: Am dritten Spieltag kassierten die Haspo-Damen im Lipperland beim 19:35 nämlich ihre bis heute höchste Saisonpleite. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Tabea Brielmann die Spielerin ausfallen wird, die nicht nur damals zu den Leistungsträgerinnen ihrer Mannschaft gehörte. Die Linkshänderin zog sich in der Schlussphase des Heimspiels gegen Leipzig einen Bänderriss im Fuß zu.

Im Hinspiel gegen Blomberg-Lippe bereitete den Bayreutherinnen vor allem der brandgefährliche Rückraum des Gegners größte Schwierigkeiten. Lia Diekmann (11 Tore) und Munia Smits (8) erzielten alleine 19 der 35 Treffer des Siegers. Smits führt mit 66 Treffern die interne Torschützenliste an und ist in der 3. Liga Ost an achter Stelle der besten Werferinnen zu finden. Hinzu kommt mit Stefanie Schriever eine jederzeit umsichtige Spielmacherin, die mit 34 Saisontoren aber auch durchaus Torgefahr nachweisen konnte.

Niederlagen gegen Top-Trio

Dennoch wird der letztjährige Vize diesmal bei der Vergabe der Meisterschaft wohl kaum noch ein Wörtchen mitreden können. Neun Minuspunkte, die man sich mit Ausnahme des 31:31-Ausrutschers gegen Bad Salzuflen (8.) ausschließlich gegen das Top-Trio der Liga einhandelte, sind dafür eine zu hohe Bürde.

„Natürlich wäre es aus unserer Sicht vermessen zu sagen, dass wir gegen den Tabellenvierten gewinnen werden“, sieht Andreas Berghammer den Gast aus Nordrhein-Westfalen klar in der Favoritenrolle; der Trainer meint aber auch: „Unser Abwehr hat zuletzt immer besser funktioniert, und womöglich gelingt es uns am Samstag ja dadurch, das Spiel möglichst lang ausgeglichen zu halten. Dann ist auch alles möglich.“

Haspo Bayreuth: Benz, Bauer; Brahm, Fischer, Friedrich, Glowienka, Hall, Hellriegel, Kerling, Lichtscheidel, Mustafic, Renner, Schubert, Stöcker.

berg

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