Neudrossenfelder vor Veitsbronn gewarnt

Erzielte in Fürth sein erstes Tor im TSV-Trikot: Alexander Günther (rechts). Foto: Peter Kolb

Nach dem 1:0-Sieg bei der SG Quelle Fürth könnte man meinen, dass der TSV Neudrossenfeld die nächste Aufgabe am heutigen Samstag um 14 Uhr gegen den ASV Veitsbronn im Vorbeigehen erledigt. Doch zum einen ist die Heimbilanz des Tabellenvierten der Landesliga Nordost mit jeweils drei Siegen, Unentschieden und Niederlagen nicht gerade Furcht einflößend. Zum anderen haben die auf dem ersten Abstiegsrelegationsplatz liegenden Gäste nach ihrem Fehlstart mit nur zwei Punkten aus den ersten acht Spielen in den vergangenen neun Partien 16 Zähler geholt.

Zuletzt schossen Matthias Hausleithner und Marco Gräß gegen den FC Lichtenfels, bei dem die Neudrossenfelder zwei Wochen zuvor mit 0:2 verloren hatten, einen 2:1-Sieg heraus. „Das sollte uns Warnung genug sein, wobei wir uns eigentlich nicht mehr darüber unterhalten brauchen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Veitsbronn ist keine Laufkundschaft und spielt sehr gut auf Konter“, sagt Werner Thomas. Der TSV-Coach geht aber ohnehin davon aus, dass seine Elf die Aufgabe sehr konzentriert angehen werde, wirke sie momentan doch extrem auf das Ziel fokussiert, bis zur Winterpause in Schlagdistanz zum zweiten Platz zu bleiben. Derzeit beträgt der Rückstand sechs Punkte.

Zudem ist der eine oder andere Spieler zurück, der in den letzten drei Partien dieses Jahres dem „gewissen Substanzverlust“ entgegenwirken könne. Hinter Stefan Kolb steht wegen der Nachwirkungen seines grippalen Infekts noch ein Fragezeichen, aber auch er wird wohl mit dabei sein. Der mit Levin Pauli beste Torschütze, Louis Engelbrecht (je fünf), der beim 3:1-Sieg im Hinspiel doppelt traf, fehlt hingegen wegen seines Auslandsstudium weiterhin. Doch das scheint kein großes Problem zu sein. „Wir sind generell schwerer auszurechnen, haben viele unterschiedliche Schützen. Wenn diejenigen, die in letzter Zeit getroffen haben, es mal nicht tun, springt eben jemand anderer ein“, freut sich Thomas.

Eine gute Mischung aus Offensivfußball und Defensive finden

In Fürth war das der nicht gerade als Torjäger bekannte Alexander Günther, der mit seinem ersten Treffer im TSV-Trikot die drei Punkte sicherte. „Er hat es sich verdient“, meint sein Trainer. „Wir waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und haben im Unterschied zur Quelle eine der wenigen Möglichkeiten genutzt. Somit sind wir in einem sehr ausgeglichenen Spiel als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“ Den Veitsbronnern, bei denen Marius Mauder (acht Treffer) den verletzten Marco Dimper gut vertritt, müsse der TSV sein Spiel aufdrücken. Dabei gelte es, eine gute Mischung aus Offensivfußball und Defensive zu finden, um die Konter zu verhindern.

TSV Neudrossenfeld: Grüner, Reuther – Bargenda, Carl, Engelhardt, Gareis, Greef, Günther, Hahn, Hamacher, Hilla, Kolb (?), Möckel, Pauli, Pötzinger, Sahr, Taubenreuther.

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