Neudrossenfeld gegen Fürth TSV will sofort in die Erfolgsspur zurück

Gute Erinnerungen: Louis Engelbrecht (am Ball) erzielte in Fürth vier Tore. Foto: Kolb

FUßBALL. Wie schnell es gehen kann in der Spitzengruppe der Landesliga Nord hat der TSV Neudrossenfeld am vergangenen Wochenende leidvoll erfahren müssen. Das 2:2 beim TSV Kornburg, die erste Punkteinbuße nach elf Siegen in Folge, kostete den Grün-Weißen gleich die Spitzenposition. Eine sofortige Rückkehr in die Erfolgsspur am Samstag um 14 Uhr gegen die SG Quelle Fürth (8.) ist angesichts des zuletzt fehlerfreien Konkurrenten-Trios fast schon zwingend, um die an den FC Eintracht Bamberg verlorene Spitzenposition nicht komplett aus den Augen oder sogar weiter an Boden zu verlieren.

Ein bisschen gehadert habe er mit dem Punktverlust schon, gibt Werner Thomas zu. Aber noch mehr geärgert habe es ihn, „dass wir nie zu unserem Spiel gefunden haben und wir uns zwei Fehler erlaubt haben, die wir so eigentlich nie machen“, sagt der Trainer des TSV und ergänzt: „Aber man muss auch anerkennen, dass Kornburg an diesem Tag richtig gut gespielt hat.“ Gleichzeitig ist er sich sicher, dass sein Team durch die Punkteinbuße nicht nachhaltig aus dem Tritt gekommen ist. „Wir haben unter der Woche intensiv gearbeitet, die Mannschaft hat beim Training die richtige Reaktion gezeigt.“

Gündogan: "Schiedsrichtergespann eine Schande für den Fußball."

Nicht verborgen geblieben ist dem Neudrossenfelder Trainer natürlich der jüngste, für reichlich Diskussionsstoff sorgende Auftritt der Fürther beim 1.SC Feucht. In diesem Derby quittierten die Quelle-Kicker nicht nur eine 1:2-Niederlage, sie kassierten auch noch vier Platzverweise. Während Tugkan Sarac und Dennis Reinholz nur Ampelkarten sahen, schickte Schiedsrichter Tim Michel SG-Kapitän Christopher Meier und seinen Innenverteidiger-Kollegen Robin Hutter mit glatt „rot“ zum Duschen. Nach Spielschluss ließ sich der Fürther Trainer Serdal Gündogan auch noch zu der öffentlichen Aussage hinreißen, das gesamte Schiedsrichtergespann sei „eine Schande für den Fußball“.

Zwei solch gestandene Spieler wie Hutter und Meier in einer mit nur 28 Gegentoren erwiesenermaßen stabilen Abwehrformation nicht dabei zu haben, sei sicherlich zunächst einmal kein großer Vorteil für Fürth, scherzt Werner Thomas, „andererseits macht sie das auch ein Stück weit unberechenbarer, schließlich rücken jetzt zwei Spieler nach, die sich beweisen wollen“.

Fürth mit überschaubaren Offensivqualiäten

Die Stärken der Fürther sieht er ansonsten in deren schnellem Umschaltspiel und bei Standards. Dagegen sind die Offensivqualitäten der Quelle-Elf (33 Tore) doch eher überschaubar. Beste Torschützen der Fürther sind Dickson Abiama (7 Treffer) und Nino Seiler (5).

Im Vergleich dazu trafen die beiden herausragenden Torjäger der Grün-Weißen, Louis Engelbrecht (16) und Stefan Kolb (12), bereits 28 Mal ins Schwarze. Vier seiner 16 Treffer erzielte Engelbrecht in einem einzigen Spiel: beim 5:1-Hinspielerfolg in Fürth.

TSV Neudrossenfeld: Grüner (Schuberth) – Gareis, Taubenreuther, Hoffmann, Pauli, Pötzinger, Hacker, Engelhardt, Kolb, Engelbrecht, Podgur, Hahn, Bargenda, Peeters, Hannemann, Möckel, Sahr.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Passwort vergessen?
  2. * = Pflichtfeld
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!

Wenn Sie einen Kommentar verfassen, so wird dieser unter Ihrem Klarnamen, also dem von Ihnen angegebenen Vor- und Nachnamen veröffentlicht. Sollte Ihr Kommentar nicht sofort erscheinen, bitten wir Sie um etwas Geduld. Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Netiquette.

loading