Nachverpflichtung Kyan Anderson kehrt ins Medi-Team zurück

In der Saison 2016/17 hat Kyan Anderson (rechts) bereits den Spielaufbau bei Medi Bayreuth organisiert. Unser Bild zeigt ihn im Duell mit dem Oldenburger Frantz Massenat (links). Foto: Peter Kolb

BASKETBALL. Schon seit Wochen wird über eine Nachverpflichtung von Medi Bayreuth spekuliert, und jetzt ist es offiziell: Wie schon vor einigen Tagen im Kurier angedeutet, kehrt Kyan Anderson zurück, der bereits in der Saison 2016/17 den Spielaufbau des Bundesligisten geleitet hat.

Nach den Centern Ziga Dimec und Eric Mika ist der 26-jährige US-Guard bereits dritte Nachverpflichtung der Bayreuther in dieser Saison. In seinem ersten Jahr im Medi-Team hat er sich mit durchschnittlich 12,0 Punkten, 3,6 Assists und 1,5 Ballgewinnen empfohlen bei einer Einsatzzeit von etwas mehr als 25 Minuten pro Spiel. Zuletzt stand der 1,80 Meter große Amerikaner in Prishtina (Kosovo) unter Vertrag, wo er eine Ausstiegsoption für den 8. Februar hatte. In Bayreuth erhält er einen Vertrag bis zum Saisonende.

In Prishtina absolvierte Anderson in dieser Saison bislang sieben Spiele in der von seiner Mannschaft dominierten nationalen Liga (25:18 Minuten, 10,9 Punkte, 3,3 Rebounds, 6,6 Assists, 1,3 Steals, 2,0 Ballverluste) sowie elf Partien im Fiba-Europe-Cup (31:30 Minuten, 13,1 Punkte, 3,6 Rebounds, 6,0 Assists, 1,0 Ballgewinne, 2,4). In der Champions-League-Qualifikation war er mit Prishtina in der ersten Runde an den Niederländern von Donar Groningen gescheitert.

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"Die Verletzung von Hassan Martin hat unseren Zeitplan etwas durcheinander geworfen, da wir da schon einmal mehr reagieren mussten, als das ursprünglich geplant war", wird Medi-Trainer Raoul Korner in einer Mitteilung des Clubs zitiert. "Daher hatten wir uns aus finanziellen Gründen vorgenommen, möglichst lange, nahezu bis zum Ende der Wechselfrist, mit diesem weiteren notwendigen Schritt zu warten. Nach reiflicher Durchforstung des Spielermarktes denke ich, dass Kyan derjenige ist, bei dem die größten Chancen bestehen, dass er uns sofort und nachhaltig weiterhelfen kann. Er kennt uns und weiß ganz genau, worauf er sich einlässt." Umgekehrt wisse man auch selbst genau, was von ihm zu erwarten ist: "Die Chance, dass Kyan relativ schnell bei uns funktioniert, sehe ich bei ihm am größten mit dem geringsten Risiko."

Die Besetzung einer überzähligen Ausländerposition ("wie bei fast allen anderen Teams") sieht Korner nicht als Problem: "Wie man in den letzten Wochen und Monaten gesehen hat, kommt es immer wieder zu kurzfristigen, manchmal leider sogar längerfristigen Ausfällen, die wir so dann besser abfangen können.” Den damit verbundenen Kostenfaktor lässt Geschäftsführer Björn Albrecht zumindest durchblicken: "“Ich danke allen Sponsoren und Partnern, die sich bisher bereits beteiligt haben oder dies noch tun werden, um die Finanzierung von Kyan zu ermöglichen."

 

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