Nach verheimlichtem Hack Datenschutz-Strafen für Fahrdienst-Vermittler Uber

Die "Uber"-App auf einem Smartphone. Ein verheimlichter Hackerangriff hat für den Fahrdienst-Vermittler ein finanzielles Nachspiel. Foto: Yui Mok/PA Wire

Ein verheimlichter Hackerangriff auf Uber hat für den Fahrdienst-Vermittler ein finanzielles Nachspiel in Europa: Die Datenschutz-Behörden in Großbritannien und den Niederlanden verhängten gegen das US-Unternehmen Strafen von zusammen mehr als einer Million Euro.

London/Den Haag - Ein verheimlichter Hackerangriff auf Uber hat für den Fahrdienst-Vermittler ein finanzielles Nachspiel in Europa: Die Datenschutz-Behörden in Großbritannien und den Niederlanden verhängten gegen das US-Unternehmen Strafen von zusammen mehr als einer Million Euro.

Von der Attacke im Herbst 2016, die Uber ein Jahr lang verschwiegen hatte, waren insgesamt 57 Millionen Nutzer und Fahrer betroffen. Uber hielt den Angriff geheim und zahlte den Hackern 100.000 Dollar für das Versprechen, die Daten zu vernichten. Öffentlich gemacht wurde der Datendiebstahl erst vor einem Jahr, nachdem der aktuelle Firmenchef Dara Khosrowshahi die Führung übernahm.

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängte am Dienstag eine Strafe von 600.000 Euro, weil Uber nicht binnen 72 Stunden Behörden und Betroffene unterrichtet habe. In dem Land wurden demnach 174.000 Bürger Opfer des Hacks. In Großbritannien, wo es um 2,7 Millionen Kunden und fast 82.000 Fahrer geht, soll Uber 385.000 Pfund (rund 434.000 Euro) zahlen.

 

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