Ministerium: Keine Einsatzfehler F-16-Absturz: 700.000 Euro Schadensersatz

Nachdem die Bundesregierung den Helfern noch Defizite im Umgang mit der Bergung von Kampfflugzeugen unterstellt hatte, hat das Innenministerium nun bestätigt: Die Helfer haben keine Fehler gemacht. Fot: U.S. Air Force

Die Helfer haben keine Fehler bei der Bergung eines abgestürzten amerikanische Kampfflugzeuges bei Engelmannsreuth im vergangenen August gemacht. Das hat das Innenministerium dem Landratsamt Bayreuth nun in einem Schreiben versichert. Zuvor hatte die Bundesregierung den Helfern noch Kenntnisdefizite zu den Besonderheiten bei einem Flugunfall mit militärischen Luftfahrzeugen unterstellt.

Keine gesundheitlichen Schäden

Wie Landrat Hermann Hübner mitteilt, seien mittlerweile auch rund 700000 Euro von der Schadensregulierungsstelle der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten geflossen - allenvoran um Grundstückseigentümer zu entschädigen. Unter den Helfern seien bis heute keine gesundheitlichen Schäden diagnostiziert worden.

Lotse wird benannt

Wie Landrat Hübner sagt, stünden auch die ersten Forderungen, die aufgrund der "Mauerpolitik" der Streitkräfte während des Einsatzes laut wurden, kurz vor der Umsetzung. So soll im nächsten Jahr eine gemeinsame Großübung mit den amerikanischen Streitkräften den Notfall proben. Die US-Militärs stünden zudem kurz davor, einen sogenannten Lotsen, also einen Ansprechpartner für deutsche Helfer im Unglücksfall, zu benennen.

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