Medi Bayreuth macht Platz vier fest

Nicht zu halten war Nate Linhart (rechts): 20 Punkte steuerte der Topscorer zum 89:79-Erfolg von Medi Bayreuth gegen die Gießen 46ers bei. Foto: Peter Kolb

Bundesligist Medi Bayreuth hat den Sack im Rennen um die bestmögliche Playoff-Platzierung zugemacht: Mit einem 89:79 (44:35)-Erfolg über die Gießen 46ers beseitigten die Korner-Schützlinge vor 3.228 Zuschauern die letzten Zweifel am vierten Tabellenplatz und sicherten sich damit vorzeitig das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale in einem entscheidenden fünften Spiel.

Bis zur neunten Spielminute konnten die Gießen 46ers, die auf ihren angeschlagenen US-Flügelspieler Dwayne Evans verzichten mussten und dafür Marco Völler, den Sohn des ehemaligen Fußballbundestrainers Rudi Völler in die Startformation beordert hatten, die Partie ausgeglichen gestalten (18:16).

Danach machten die Medi-Korbjäger ihrem Ruf als stärkstem Team der BBL von der Dreierlinie alle Ehre: Bis zur 14. Minute fanden alleine sechs erfolgreiche Dreipunktwürfe den Weg durch die Reuse und schraubten den Spielstand auf 36:24 in die Höhe. Gießens Head Coach Denis Wucherer hatte genug gesehen und rief zur Auszeit. Mit Erfolg – die nächsten sechs Zähler gingen an die Hessen (36:30, 16.) und veranlassten wiederum Raoul Korner zur ersten Lagebesprechung mit seinem Team an der Seitenauslinie. Ebenfalls mit dem gewünschten Effekt – bis zur Pause konnten sich die Bayreuther wieder bis auf 44:35 (20.) absetzen.

Furioser Start nach dem Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel starteten die Bayreuther furios: Assem Marei beherrschte die Bretter an beiden Enden des Parketts nach Belieben, hatte bereits in der 21.Minute eine zweistellige Anzahl an Rebounds (11) einkassiert und streute zudem seinen ersten Dreier der Saison zum 53:39 – Zwischenstand (24.) ein. Der wiederum ungemein fleißige Robin Amaize sorgte schließlich mit einer herrlichen Einzelaktion für die bis dahin höchste Führung der Partie (60:42, 26.).

Beim Stand 64:48 (30.) ging es in den Schlussabschnitt. Und Gießen zeigte weiterhin Charakter, gab sich noch nicht auf und konnte eine Minute vor dem Spielende nochmals bis auf neun Zähler herankommen (84:75), mehr allerdings nicht: Brooks an der Freiwurflinie, Linhart, Topscorer mit 20 Punkten, mit einem einarmigen Dunking und dann nochmals Brooks per Dunking hielten den 89:79-Sieg sicher fest.  

Beste Korbschützen Bayreuth: Linhart (20/2), Anderson (15/3), Marei (15/1), Wachalski (14/4), Lewis (10/2);  beste Korbschützen Gießen 46ers: Sears (20), Wells (15/1), Bowlin (14/2)

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