Live dabei bei der Märchenhochzeit

Es ist die royale Traumhochzeit des Jahres: Prinz Harry und die Schauspielerin Meghan Markle geben sich am kommenden Samstag auf Schloss Windsor das Jawort.  Mehr als 100.000 Menschen werden in Windsor erwartet, um die feierliche Zeremonie hautnah miterleben zu können. Unter ihnen befinden sich auch zwei Royal-Fans aus der Region: Simone Rahn aus Wunsiedel und Julia Lechner aus Bad Berneck. Die beiden Freundinnen fiebern seit Monaten der royalen Hochzeit entgegen.

„Wir haben noch am selben Tag, an dem die Verlobung bekannt gegeben wurde, Tickets nach London und ein Hotel gebucht“, erzählt Simone Rahn. Die 23-Jährige ist begeisterte Anhängerin der europäischen Königshäuser. Auch ihre gleichaltrige Freundin Julia Lechner ist Fan: „Schon als Mädchen habe ich mir royale Hochzeiten im Fernsehen angeschaut.“

Mit dem Zug nach Windsor

Am Donnerstag, zwei Tage vor der Hochzeit, fliegen die beiden Studentinnen nach London. Für die Londoner Sehenswürdigkeiten haben die Freundinnen nur einen Tag eingeplant; denn schon am Freitagabend wollen sie mit dem Zug nach Windsor fahren. In dieser kleinen Stadt, die rund 30 Kilometer westlich von London liegt, werden am Samstagmittag Prinz Harry und Meghan Markle getraut.

„Um uns gute Plätze zu sichern, haben wir uns entschieden, die Nacht vor der Hochzeitskapelle zu verbringen“, sagt Simone Rahn. Fast zwölf Stunden müssen die beiden Freundinnen unter freiem Himmel ausharren, um das Event aus nächster Nähe verfolgen zu können. „Das nehmen wir gerne in Kauf, um das Brautpaar und seine Gäste – unter denen ja auch einige Promis sein werden – sehen zu können“, erläutert Julia Lechner.

Warme Jacke und Zwiebellook

Richtig campieren wollen die Royal-Anhängerinnen aber nicht: „Wir nehmen kein Zelt und auch keine Camping-Stühle mit; denn wir wollen mit so wenig Gepäck wie möglich reisen“, erklärt Simone Rahn. Warm anziehen müssen sich die beiden trotzdem. Denn die Temperaturen sollen in der Nacht auf sechs Grad sinken: „Warme Jacke und Zwiebellook sind auf jeden Fall Pflicht“, sind sich die 23-Jährigen einig.

Ebenso dürfen diverse Utensilien wie Fähnchen und Fascinator, also Mini-Hüte, nicht fehlen, um der Hochzeitsgesellschaft stilecht zujubeln zu können. Mit entsprechenden Souvenirs wollen sich die beiden noch am Tag zuvor in London eindecken.

Die Ungewissheit, wie sie die Nacht vor der Kapelle verbringen werden, schreckt die jungen Damen nicht ab. Im Gegenteil: „Wir freuen uns auf die Atmosphäre und die Bekanntschaften, die wir mit anderen Royal-Fans machen werden.“

Auf das Abenteuer vorbereitet

Die beiden gehen stark davon aus, dass sie nicht die einzigen sein werden, die die Nacht vor der Kapelle ausharren. Deshalb haben sie sich gut auf ihr Abenteuer vorbereitet: bei Google Maps die Position mit dem besten Blick auf die Kapelle gecheckt und sich im Internet über die Gästeliste informiert. Schließlich will man die Royals und Promis auch erkennen, wenn sie an einem vorbeiflanieren.

Woher kommt diese Faszination für die Adelswelt in so jungen Jahren? „Es ist wie ein modernes Märchen. Die Royals bieten viele lebhafte Geschichten aus Glanz und Gloria. Als Ausgleich zur Fachliteratur im Studium lese ich das ganz gerne mal“, erklärt Simone Rahn.

Und wenn Blaublütige Bürgerliche heiraten, wie in diesem Fall, sei das auch immer besonders interessant – es ist wie ein Aschenputtel-Motiv. Zudem sind die beiden Lehramt-Studentinnen für Latein, Sozialkunde und Geschichte durch ihr Studium auch an der Historie des britischen Königshauses interessiert, das zu den mächtigsten der Welt zählt.

Kein Tausch mit der Braut

Und auch der Mythos um Prinzessin Diana, Harrys Mutter, beschäftigt die Menschen bis heute. Trotz dieser Begeisterung würden die beiden Studentinnen mit der Braut nicht tauschen wollen: „Ich könnte mir nie vorstellen, das ganze Leben im Fokus der Öffentlichkeit zu verbringen“; sagt Julia Lechner.

Und ihre Freundin stimmt ihr zu: „Für keinen Prinzen würde ich meine Freiheit aufgeben.“


Von ihren Erlebnissen am Hochzeitstag werden die beiden Freundinnen Simone Rahn und Julia Lechner auf unserer Homepage berichten.

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