Landwirt lag tot im Brunnenschacht

Drama in der Oberpfalz. Ein 59-jähriger Landwirt verunglückte bei der Überprüfung eines Brunnenschachtes. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Sein 33-jähriger Sohn wurde leichtverletzt.

Ein Landwirt wollte am Samstag mit seinem Sohn im eigenen Wald einen Brunnenschacht überprüfen, da dieser winterfest gemacht werden sollte. Der etwa 6,50 Meter tiefe Schacht hat laut Polizeiangaben einen Durchmesser von rund 60 Zentimetern.

Der Sohn stieg mit einer Leiter in den Schacht hinab und wurde, vermutlich infolge Sauerstoffmangel, ohnmächtig. Als er wieder zu sich kam, lag sein Vater regungslos und ohne erkennbare Verletzungen neben ihm. Ob der Vater nach unten stieg, um nach seinem Sohn zu sehen oder ob er abstürzte müssen die Ermittlungen ergeben.

Während der Landwirt durch die Feuerwehr nur noch tot geborgen werden konnte, wurde der Sohn leichtverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Kriminaldauerdienst Regensburg hat die Ermittlungen zu dem vermeintlichen Betriebsunfall aufgenommen. Erst vor drei Wochen starb ein Ehepaar aus Niederbayern bei einem ähnlichen Unglück. (red)

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