Landtagswahl Bündnis für Bayreuth

Aus vier werden zwei: Tim Pargent (Grüne) und Gudrun Brendel-Fischer (CSU) sind die beiden einzigen Abgeordneten aus dem Stimmkreis Bayreuth im neuen Landtag. Fotos: Archiv/red/Ronald Wittek

KOMMENTAR. Schwarz-Grün war laut Umfragen die am meisten gewünschte Farbkombination für die künftige Staatsregierung. Es wird sie, aus vielerlei Gründen, erst mal nicht geben, zumindest nicht in München. Aber hoffentlich in Bayreuth.

Die Sondierungsgespräche in München nach der Wahl haben gezeigt: Die Zeit der offenen Feindschaft zwischen CSU und Grünen ist vorbei, man nimmt sich ernst – und das ist gut so. Es gibt, im Land Hessen, ebenso wie auf kommunaler Ebene, mittlerweile viele funktionierende schwarz-grüne Bündnisse.

Und so ein Bündnis braucht künftig auch Bayreuth. Denn statt der bisher vier stellen Stadt und Landkreis Bayreuth im neuen Landtag nur noch zwei Abgeordnete – von Grünen und CSU. Tim Pargent, der Neuling, der sich erst einarbeiten muss, und Gudrun Brendel-Fischer, die Etablierte. Die sich mit ihrem guten Wahlergebnis – aufgepasst Herr Söder! – für höhere Aufgaben empfohlen hat.

In vielen Fragen mögen die beiden unterschiedlicher Meinung sein, in einer aber nicht: Das Beste für ihren Wahlkreis zu erreichen. Dafür müssen die zwei so viel arbeiten wie vorher vier Abgeordnete. Auch zusammen Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben.

peter.rauscher@nordbayerischer-kurier.de

 

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