Kletterer stürzt sechs Meter tief

An diesen Felsen bei Neuhaus stürzte ein 24-jähriger Pole ab und verletzte sich schwer. Foto: Brigitte Grüner

 Die „Beamtenleiter“, eine Route im Schwierigkeitsgrad fünf, wurde einem 24-Jährigen aus Krakau zum Verhängnis. Der Kletterer stürzte am Montagnachmittag aus rund sechs Metern Höhe ab und musste mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in die Uniklinik nach Erlangen geflogen werden.

Der Pole kletterte mit einem Freund am Felsen Weißenstein zwischen Höfen und Neuhaus. Vermutlich war das Sicherungsseil am ersten Haken nicht korrekt eingehängt. Der Freund, der unten sicherte, war machtlos. Durch den Aufprall zog sich der junge Kletterer Verletzungen an der Wirbelsäule, Prellungen und einen Bruch des Handgelenks zu.

Bergwacht wurde wieder abbestellt

Ein Klettersachverständiger der mittelfränkischen Polizei wurde hinzugezogen. Vom Rettungsdienst war Thorsten Schlicke als Einsatzleiter vor Ort. Zusätzlich zum Rettungswagen des ASB Jura wurde auch die ehrenamtliche Unterstützungsgruppe angefordert. Die alarmierte Bergwacht konnte wieder abbestellt werden, da der junge Mann ohne Probleme geborgen werden konnte.

 

 

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