Kerwaspiel der SpVgg Bayreuth Stadionbelegung seit einem Jahr bekannt

Es ist ein Kuriosum und für die Anhänger der SpVgg Bayreuth ein Ärgernis: Ausgerechnet das Bayernliga-Heimspiel zur Altstädter Kerwa gegen die SpVgg Selbitz wird am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr in Weismain ausgetragen.

Wie mehrfach berichtet, ist das Hans-Walter-Wild-Stadion an diesem Wochenende vollständig durch die Bundessiegerprüfung des Vereins für Deutsche Schäferhunde belegt. Dass sich Bayreuth ein Ereignis dieser Größenordnung als Wirtschaftsfaktor nicht entgehen lassen, dürfte unstrittig sein.

„Die Veranstalter rechnen an den drei Tagen mit insgesamt 15.000 bis 20.000 Zuschauern“, berichtet Sportamtsleiter Christian Möckel. Dabei sei nicht nur das Stadion vermietet, sondern auch der angrenzende Parkplatz für eine Ausstellung, der Volksfestplatz als Stellfläche und sogar zwei Tage lang die Oberfrankenhalle als Veranstaltungsort: „Für die Auslosung am Donnerstag wird für 1400 Leute bestuhlt.“ Die Hotels seien in einem Umkreis von 30 Kilometern ausgebucht.

Geister scheiden sich

Die Geister scheiden sich jedoch an der Frage, ob und wie die Terminüberschneidung mit dem Kerwa-Heimspiel der SpVgg zu vermeiden gewesen wäre. Äußerungen von Vereinsvertretern, wonach die Belegung des Stadions bei der Termintagung für die nun laufende Bayernliga-Saison noch nicht bekannt gewesen sei, kann Möckel nicht nachvollziehen: „Die Verträge mit dem Schäferhundeverein wurden bereits im Oktober vergangenen Jahres unterzeichnet. Daraufhin wurden Schulen und Vereine unverzüglich über den Termin informiert.“

An dieser Stelle kam es offenbar zu jenem Missgeschick, das Wolfgang Gruber als „Kommunikationsproblem“ bezeichnet: „Angeblich wurden sogar mehrere Briefe an uns geschrieben, doch keiner ist angekommen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der SpVgg. Als eine Ursache könne er sich den in diesem Zeitraum vollzogen Umzug der Vereinsgeschäftsstelle vorstellen. „Ein Brief soll auch an mich, an meine Arbeitsstelle gegangen sein – aber da gehört er nicht hin.“

Dies wiederum sieht aber Möckel anders: „Wohin ihre Post gehen soll, teilen uns die Vereine mit. Das ist von Verein zu Verein unterschiedlich – und bei der SpVgg ist es der Vorstandsvorsitzende.“

es


Ausführlich berichtet der Kurier über das Thema in der Donnerstagausgabe (13. September).

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