Kein schlechtes Mensa-Essen Von Stetten: "Es war der Norovirus"

Die Fakten sprechen für den Norovirus: Wie Klaus von Stetten, der Leiter der Gesundheitsabteilung am Landratsamt, am Mittwoch gegenüber dem Kurier betonte, hätten die Untersuchungsergebnisse der Stuhlproben, die von drei im Klinikum behandelten Studenten genommen worden seien, eindeutige Hinweise auf eine Ansteckung mit dem Norovirus ergeben.

Andere Erreger seien nicht gefunden worden. Er könne mit ziemlicher Sicherheit behaupten, dass es keinen Zusammenhang mit dem Essen in der Mensa gebe. Dafür sprechen laut von Stetten zwei Gründe: Erstens sei die Gruppe der Betroffenen, die bei 17 Gemeldeten liege, wenngleich er die Dunkelziffer auf bis zu 50 Fälle schätzt, zu gering. Bei den vielen ausgegebenen Essen müsste es weitaus mehr Betroffene geben.

Außerdem habe die Untersuchung der Stuhlproben, die von allen Mensa-Mitarbeitern genommen wurden, keine Hinweise auf verdorbenes Essen gebracht. Bleibe nur der Norovirus als einziger Auslöser für Übelkeit, Brechdurchfall und Kreislaufproblemen.

Die Ergebnisse der Untersuchung der Essensproben – von allen Essen muss die Mensa sogenannte Rückstellproben aufbewahren – liegen noch nicht vor. Laut Joachim Oppold, dem Pressesprecher der Stadt Bayreuth, wurden die Proben vorsorglich und um alle Eventualitäten ausschließen zu können, an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen zur Untersuchung weitergeleitet.

gb/Foto: Archiv

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