Interne Kandidaten im Vorteil Gesucht: ein neuer Uni-Präsident

Am 5. Juni wird die Universität Bayreuth einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin haben. Der Senat und der Hochschulrat der Universität haben sich Donnerstag in einer gemeinsamen Sitzung auf einen Zeitplan für die Nachfolgeregelung des verstorbenen Präsidenten Prof. Rüdiger Bormann verständigt.

Wie Uni-Kanzler Markus Zanner nach der Klausurtagung auf Kurier-Anfrage erklärte, ist die Stellenausschreibung bereits in die Wege geleitet. Bis zum 31. März haben Interessenten Zeit, sich um das Amt des Präsidenten zu bewerben. Am Tag vor der Wahl, am 4. Juni also, werden sich jene Kandidaten, die in die engere Wahl kommen, in einer hochschulöffentlichen Veranstaltung präsentieren.

Gewählter Präsident ist wichtig

Die Vorschlagsliste werden der Vorsitzende des Hochschulrates, Stephan Bieri, und der stellvertretende Senatsvorsitzende, Prof. Dieter Brüggemann, vorlegen. Im Kurier-Gespräch begrüßte Brüggemann am Donnerstag den Entschluss der beiden Gremien, zügig einen neuen Präsidenten bestimmen zu wollen. Kanzler Zanner und die Vizepräsidenten Stefan Jablonski, Stefan Leible und Hans-Werner Schmidt hielten die Universität mit hohem Engagement in Gang  - „das tun sie sehr gut, sehr souverän. Intern läuft alles rund". Dennoch sei es wichtig, dass die Universität bald wieder von einem gewählten Präsidenten vertreten werde.  „Das macht die Beziehungen der Universitäten untereinander einfacher."

Brüggemann zeigte sich überzeugt, dass  neben externen Interessenten auch Bayreuther Professoren das Amt des Universitätspräsidenten anstreben werden. Er wolle keineswegs „besonders geeignete externe Kandidaten ausschließen", zumal Bormann als  Präsident  von außen wichtige neue Impulse gesetzt habe: „Aber im Sinne einer Kontinuität wäre eine universitätsinterne Nachfolge jetzt sicherlich nicht schlecht", so der Bayreuther Hochschullehrer. Dies sähen viele auf dem Campus ähnlich.


Was Experten zu dem Wahlverfahren sagen und was auf dem Campus gemunkelt wird, lesen Sie in der Freitagsausgabe (22. Februar) des Nordbayerischen Kuriers.

Foto: Archiv

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