Huebnotix wollen bei ihren drei Weihnachtskonzerten richtig laut werden - Natürlich wieder mit den Strings Akustiker unter Strom

Die vier Huebnotiker spielen in diesem Jahr zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren wieder unter Strom, verrät Markus Burucker. Foto: Archiv

Sie geben Gas. Setzen nochmal einen drauf. Das verspricht Markus Burucker, der Mann am Standbass bei Huebnotix, für die drei Weihnachtskonzerte, die die Band am 11., 12. und 13. Dezember im Zentrum spielen wird. Besondere Konzerte sind das ohnehin. Aber diesmal sollen sie alles bisher Dagewesene toppen.

Huebnotix ist im Stress. Im Übungsstress. Trotz der 15 Jahre, die sie bereits gemeinsam auf der Bühne stehen, heißt es: Proben, Proben, Proben. Ebenso wie für die zehn Musiker, die mit ihren Streichinstrumenten mit ihnen auf der Bühne sein werden. Drangvolle Enge heißt das. Und ein ganz anderer Sound als sonst, wenn Burucker, Joe Greiner, Andi Hübner und Andy Sack unterwegs sind. Für die Weihnachtskonzerte verstärkt sich die Band stets mit Mike Müller an den Percussions. "Und diesmal sind wir so breit aufgestellt wie noch nie", sagt Burucker im Gespräch mit unserer Zeitung. "Was die Show betrifft. Und die Varianten des Spiels. Wir werden unplugged spielen, wie beim Wohnzimmer-Konzert. Und wir werden zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren auch wieder unter Strom spielen. Zu den E-Gitarren greifen."

All diese Varianten werden bei den drei Konzerten ineinander fließen, "das bedeutet auch für die Streicher eine große Umstellung", sagt Burucker. Spannend wird das ohnehin schon deshalb, weil "etwa 30 Prozent der Stücke neu im Programm sind". Huebnotix und die Strings werden vor den Konzerten nur eine einzige, sehr intensive Probe zusammen mit den Streichern haben. "Dafür haben wir extra das Zentrum angemietet. Vorher probt jeder für sich." Seit gut einem halben Jahr laufen die Vorbereitungen für die Weihnachtskonzert-Reihe. "Seit der Zeit laufen auch die Arbeiten im Hintergrund für die Video-Wall. da arbeiten wir mit Heiko Popp und dem Team von Kontraste zusammen", sagt Burucker.

Burucker will nicht zu viel verraten, um nicht die ganze Spannung zu nehmen. Eines sagt er aber doch: Eine Ouvertüre, die Joe Greiner immer für die Band und die Streicher geschrieben hat, "wird es diesmal nicht geben". Dafür "viele interessante neue Sachen. Beispielsweise von Sting oder von Peter Gabriel". 

Karten für die Weihnachtskonzerte gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse oder online.   

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