Hollfeld erlässt zum ersten Mal eine Marktordnung Hollfeld verbietet Spielzeugpistolen

Hollfeld erlässt eine Marktordnung und die Beschicker ärgern sich über die Höhe der Gebühren. Archivfoto: Leikam

Die Stadt Hollfeld hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Marktordnung. Das Dokument regelt, wie Palm-, Herbst- und Weihnachtsmarkt ausgerichtet werden sollen. Marktleute ärgern sich über hohe Gebühren.

In der Marktordnung steht zum Beispiel auch, welche Waren auf Hollfelder Märkten nicht angeboten werden dürfen. Dazu zählen neben größerem Vieh und frischem Fleisch auch Horoskope, Wahrsagerbriefe und Kinderpistolen. Auf Wunsch der Interessengemeinschaft Innenstadt Hollfeld ist es künftig auch erlaubt, die Märkte auf den Unteren Markt und den Spitalplatz zu erweitern. Allerdings muss dann ein Sicherheitskonzept für den Verkehr vorgelegt werden.

Damit der Untere Markt nicht abgehängt wird

Richard Spreuer, Stadtrat und Vorsitzender der Interessengemeinschaft, sagt, damit solle verhindert werden, „dass der Untere Markt total abgehängt wird“. Monika Düthorn, bei der Stadt Hollfeld für das Ordnungsamt zuständig, sagt: „Wir können die Leute aber auch nicht runtertragen.“ Die Unternehmer des Unteren Marktes müssten attraktive Angebote machen. Zuwiderhandlungen gegen die Marktordnung können mit bis zu 2500 Euro bestraft werden.

Marktbeschicker ärgern sich

Eine entsprechende Gebührensatzung regelt, wie teuer die Marktbeschicker ein Stand auf den Hollfelder Märkten kommt. Demnach kostet ein Stand von bis zu fünf Metern Länge künftig 30 Euro. Die Gebühr wurde zuletzt schon beim Herbstmarkt in dieser Höhe verlangt. Düthorn sagt, einige Lieferanten hätten erbost auf die Preise reagiert. Man hätte sie schließlich aber akzeptiert, weil in Hollfeld überdurchschnittlich gute Geschäfte zu erwarten seien. Vereine und einheimische Geschäfte, die sich an den Märkten beteiligen, zahlen künftig keine Gebühren.

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