Höher und Klinikum einigen sich

Ex-Chefarzt Martin Höher bei der Aufsichtsratsitzung des Klinkums im Juli. Foto: Ronald Wittek

Das Klinikum Bayreuth und der in die Kritik geratene Chefarzt Martin Höher haben sich außergerichtlich geeinigt. Das teilte das Klinikum nach der Aufsichtsratssitzung am Dienstagnachmittag mit.

Man habe sich "im beiderseitigen Einvernehmen getrennt", heißt es in einer Presseerklärung. Auch "die fachtheoretische Diskussion und die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der Einführung des minimalinvasiven Herzklappenersatzes (Tavi) und der Beatmungsdauer entstanden sind", seien ausgeräumt.

Die Einigung kommt plötzlich, hatten Höher und das Krankenhaus doch vor dem Arbeitsgericht gestritten, weil Höher die im Juli ausgesprochene Kündigung seines Arbeitsverhältnisses nicht akzeptieren wollte.

 

Die Frage, wie und zu welchen Bedingungen sich die Parteien geeinigt haben, wollte das Klinikum auf Nachfrage nicht beantworten. Über den Inhalt der Vereinbarung sei Stillschweigen vereinbart worden.

Martin Höher ist höchst umstritten: Den einen gilt er als guter Kardiologe, den anderen als verantwortlich dafür, dass Herzpatienten ohne Notwendigkeit mit der Tavi-Methode operiert wurden, worauf einige von ihnen starben.

mcf

 

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