Heizöllaster drohte abzustürzen

Ein Heizöllaster drohte den Abang hinab zu stürzen und musste von der Feuerwehr gesichert werden. Foto: Harald Judas

Eine falsche Naviansage war der Grund dafür, dass am Freitag kurz vor Mittag in der Bad Bernecker Oberstadt ein mit Heizöl beladener Tanker auf einen eigentlich gesperrten Wegeabschnitt geriet. Der Laster fuhr sich fest und drohte schließlich, den Abhang hinunter zu stürzen. Rettungs- und Bergungskräfte waren mit einem großen Aufgebot im Einsatz.

Der Fahrer hatte sich offenbar bei der Suche nach dem ehemaligen Café Wallenrode zu sehr auf die Technik verlassen. Denn das Navi versuchte ihn in Richtung der Burgruine Wallenrode zu lotsen. Bei seiner Anfahrt über Hohenknoden erkannte der Fahrer den Fehler zwar - aber offenbar zu spät. Auf rutschigem Boden war ihm eine Rückfahrt nicht möglich, beim Versuch in Richtung Hofer Straße weiterzukommen, fuhr er seinen Tanker schließlich fest.

Rund 100 Einsatzkräfte am Ort des Geschehens

Die umgehend verständigte Bad Bernecker Feuerwehr gab die Meldung an die Leitstelle weiter, wo um 11.23 Uhr Alarm ausgelöst wurde. An den Einsatzort wurden rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Berneck, Gefrees, Goldkronach, Nemmersdorf und Weidenberg, sowie von BRK und THW beordert. Sie hatten zunächst die Aufgabe, das Fahrzeug gegen ein Abrutschen zu sichern und den Brandschutz sicherzustellen.

Dann wurde ein Ersatztankfahrzeug vor Ort beordert und zunächst die Ladung, 5000 Liter Heizöl, umgepumpt, bevor sich schließlich ein Kran an die Bergung des havarierten Heizöltankers machen konnte. Während der Bergung musste die Hofer Straße, gleichzeitig Kreisstraße BT 48, für längere Zeit zwischen Marktplatz und Ortsende Bad Berneck gesperrt werden.

Umfahrung über den Steinbruch Schicker

Eine Umfahrung über den Steinbruch Schicker wurde ersatzweise eingerichtet. Die Einsatzleitung hatte Rainer Maisel von der Bad Bernecker Feuerwehr. Unterstützt wurde er von mehreren Kreisbrandmeistern und vor Ort war auch Kreisbrandrat Hermann Schreck. Verletzt wurde bei der Aktion niemand. Alle Beteiligten kamen mit einem Schreck davon.

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