Haspo gegen Niederraunau klarer Favorit

Vorsicht! Haspo-Trainer Michael Werner (Mitte) erinnert seine Spieler an das mühsame Hinspiel beim TSV Niederraunau, damit sie die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Foto: Peter Kolb

Eine Woche nach der letztlich doch deutlichen Niederlage beim Meister HC Erlangen II (25:36) muss sich Haspo Bayreuth in der Männer-Bayernliga auf eine völlig andere Aufgabe einstellen: Am Samstag um 17.30 Uhr ist nämlich der TSV Niederraunau im Schulzentrum Ost zu Gast, der ein Jahr nach seinem Aufstieg schon längst wieder als Absteiger feststeht.

„Das Spiel in Erlangen hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt“, bekennt Haspo-Trainer Michael Werner. „Vor unserem Publikum wollen wird das aber umgehend mit einer ansprechenden Leistung wieder korrigieren.“

Der TSV Niederraunau erscheint dafür als passender Gegner. Die Gäste aus dem größten Stadtteil des schwäbischen Ortes Krumbach im Landkreis Günzburg werden die Saison nämlich wohl recht enttäuschend beenden. Nur vier Punkte konnten sie bisher erobern, und zwar ausschließlich in den beiden Duellen mit dem ebenso weit abgeschlagenen HC Sulzbach (35:32 und 29:22).

„Natürlich sind wir klarer Favorit, und davon wollen wir uns auch gar nicht freisprechen“, sagt der zweite HaspoTrainer Marc Brückner. „Aber das Hinspiel hat gezeigt, dass es keinen Grund gibt, diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Tatsächlich hatten die Bayreuther im Hinspiel einige Mühe, um sich mit 26:24 durchzusetzen. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause genehmigten sie sich vor allem in der zweiten Halbzeit einige schöpferische Pausen, was am Ende fast noch bestraft worden wäre.

Überzeugender Gästespieler Waldmann

Vor allem Mathias Waldmann sollte noch in Erinnerung sein, der in der recht unkonzentrierten Bayreuther Abwehr immer wieder für Unruhe sorgte. Ohnehin überzeugt der Rückraumspieler über die gesamte Saison und ist mit bisher 108 Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft (14. der Bayernliga-Torschützenliste). Auch zuletzt überzeugte Waldmann mit sieben Toren im Derby gegen den VfL Günzburg (12.), doch das reichte nicht, um die 19:27-Niederlage in der ausverkauften Krumbacher Halle zu verhindern.

„Wir haben es selbst in der Hand, ob es ein zufriedenstellendes Spiel wird oder nicht“, betont Michael Werner. „Sollten wir jedoch nur ein Prozent nachlassen, kann es eben gegen jeden Gegner unangenehm werden.“ Fehlen wird im Haspo-Aufgebot der privat verhinderte Rückraumspieler Lars Baldauf, und der Einsatz des angeschlagenen Marius Hümpfer ist fraglich.

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