Haspo-Damen wollen Rückenwind nutzen

Gibt am Samstag ihr Debüt: Kreisläuferin Jessica Peter. Foto: Archiv/red

Mit mächtig Rückenwind fahren die Bayernliga-Damen von Haspo Bayreuth (9.) nach dem 30:15-Derbysieg gegen die HSG Fichtelgebirge (7.) zum TSV Ismaning (11.). Diesen will die Mannschaft am Samstag um 17.30 Uhr nutzen, um nach drei Auswärtsniederlagen nun endlich auch in der Ferne die ersten Punkte einzufahren und sich deutlicher vom Tabellenkeller der bayerischen Königsklasse abzusetzen. Dabei kann Haspo erstmals auf die höherklassig erfahrene Kreisläuferin Jessica Peter zurückgreifen.

„Die Mannschaft hat sich letzte Woche eindrucksvoll für die harte Arbeit im Training belohnt“, zeigt sich Haspo-Trainer Matthias Starz optimistisch. „Jetzt müssen wir weiter auf der Erfolgswelle reiten und auch in Ismaning Punkte holen. Sie sind genauso wie wir noch eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft. Die ersten Minuten werden vor allem für den Kopf unserer Spielerinnen entscheidend sein.“

Tatsächlich befindet sich auch der TSV Ismaning nach einem enttäuschenden Saisonstart mit vier Niederlagen in den ersten vier Partien aktuell im Aufwind. Zwei der vergangenen drei Spiele gewann der ehemalige Drittligist. Dabei verbuchte der TSV mit dem 31:12 gegen die SG Schwabach/Roth und dem 24:14 bei der DJK Rimpar sogar zwei Kantersiege, die das eigentliche Leistungsvermögen untermauerten. Aus der jungen Mannschaft sticht vor allem Kathrin Tischler heraus, die in sieben Begegnungen bereits 31 Tore erzielt hat.

Stärke des Gegners ist das Tempospiel

„Ismaning wird viel über das Tempospiel kommen“, weiß der Bayreuther Co-Trainer Felix Rockenmayer um die Stärke des Gegners. „Das müssen wir vorzeitig unterbinden. Wenn wir dann im Angriff unsere Stärken ausspielen können und die Abwehr ähnlich gut steht wie gegen Fichtelgebirge, können sich die Mädels mit den ersten Auswärtspunkten belohnen.“

Und Matthias Starz hat klare Vorstellungen für die kommenden Wochen: „Wir wollen bis Weihnachten noch einige Plätze in der Tabelle gutmachen. Dafür dürfen wir uns aber keine Ausrutscher mehr erlauben. Das Ziel ist daher ganz klar, alle vier Spiele zu gewinnen.“

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