Haase wieder auf dem Podium

„Liga der Supersportwagen“ wird das ADAC GT Masters auch genannt. Entsprechend attraktiv war das Feld, das Christopher Haase in seinem Audi (vorne) hinter sich ließ. Foto: Tim Upietz

Christopher Haase steuert weiter auf Erfolgskurs. Nach dem spektakulären Sieg beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps eroberte der Kirchleuser nun auch beim neunten und zehnten Lauf des ADAC GT Masters auf der Sprintstrecke des Nürburgrings einen Platz auf dem Podium.

Im Gespann mit dem Schweizer Jeffrey Schmidt erreichte der Oberfranke im Audi R8 LMS des Montaplast-Teams am ersten Tag den achten Platz und steigerte sich dann im zweiten Rennen auf den dritten. „So kann es weitergehen“, freute sich Haase.

Nach einem nicht ganz optimalen Training und Qualifying nahm Jeffrey Schmidt das erste Rennen in der „Liga der Supersportwagen“ von Startplatz 15 aus in Angriff. Dank einer sensationellen ersten Runde lag der junge Schweizer aber recht rasch auf Rang acht. „Jeffrey hat das Chaos in der Anfangsphase perfekt ausgenützt und ist dann auch an der achten Position in die Box gekommen“, berichtet Christopher Haase, der sich in der zweiten Rennhälfte zunächst auf Platz neun einordnen musste: „Unsere Taktik war dieses Mal leider nicht perfekt. Wir waren etwas früher an der Box, doch der Plan ging nicht auf. Ich hing danach länger hinter einem Konkurrenten fest, der auf der Geraden etwas schneller war. Kurz vor Schluss konnte ich doch noch überholen und mit Platz acht wichtige Punkte für die Gesamtwertung sichern.“

Karosserie-Kontakt in fast jeder Kurve

Am zweiten Tag lief dann alles wie am Schnürchen. Das galt schon für das Qualifying, in dem Haase den dritten Startplatz eroberte. Im Rennen blieb er dann mit seinem Teamkollege auch beständig auf Podiumskurs: „Der Start und die ersten Runden waren ziemlich turbulent“ sagt Haase. „Ich hatte in beinahe jeder Kurve Karosserie-Kontakt nach vorne und hinten. Dann zogen die Autos vor mir etwas weg, aber gegen Ende meines Stints konnte ich diese Lücke wieder zufahren.“ Schmidt übernahm das Steuer ziemlich genau zur Halbzeit des Rennens und ging eines optimalen Boxenstopps auch wieder als Drittplatzierter auf die Strecke. Am Ende entwickelte sich sogar noch ein Kampf um den zweiten Platz mit einem BMW, aber auch der dritte Rang war für Haases Team ein Grund zum Jubeln.

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