Glockenstraße: Schluss mit Rohrbruch

Die Zeit der Rohrbrüche, die sich in der Glockenstraße in den vergangenen Jahren gehäuft hatten, dürfte vorbei sein: Seit Anfang April war in einer der Hauptzufahrten zum Stadtteil Saas nicht nur die Wasserleitung erneuert worden. Die Straße bekommt zum Abschluss der Arbeiten auch eine neue Fahrbahndecke zwischen Ludwig-Thoma-Straße und Lilienweg. Allerdings mit Konsequenzen für die direkten Anwohner.

Das Ende von Bauarbeiten und damit verbundener Sperrung samt Umleitung ist absehbar. Und es kommt genauso, wie es geplant war, sagt Norbert Hübner, der Leiter des Tiefbauamts der Stadt, auf Nachfrage unserer Zeitung: "In der 36. Kalenderwoche wird asphaltiert. Voraussichtlich zwischen dem 6. und dem 8. September." In der Woche davor wird die Glockenstraße in ganzer Länge abgefräst, komme die oberste Asphaltschicht der zur Buckelpiste mutierten Straße mit einer Stärke von drei bis vier Zentimetern weg. "Am 29. und 30. August wollen wir fräsen", sagt Hübner.

Anwohner müssen außerhalb parken

Für die Anwohner war die Glockenstraße seit dem 3. April, dem Beginn der Bauarbeiten, nach Möglichkeit immer frei. Sie konnten abends und am Wochenende zu ihren Häusern fahren, die Zufahrten zu der Reihenhaussiedlung rechts der Glockenstraße und in die Hermann-Löns-Straße war gewährleistet. Das wird zumindest in der Zeit, in der noch gebaut und anschließend der Asphalt abgefräst wird, auch weiter so sein. Aber: "Wenn asphaltiert wird, können die Anwohner nicht rein", sagt Hübner. "Die Anwohner, die davon betroffen sind, werden aber auch noch einmal gesondert darauf hingewiesen, sobald der konkrete Termin feststeht." Das Problem: Wenn die abgefräste Fahrbahn gereinigt und mit dem Asphaltkleber eingespritzt ist, kann sie nicht mehr befahren werden. "Bislang sind uns noch keine Beschwerden zu Ohren gekommen", sagt Hübner.

660.000 Euro für Leitungsbau und Asphalt

Nach Hübners Angaben waren in den vergangenen Monaten 130 Meter Wasserleitung mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern und 400 Meter Wasserleitung mit einem Durchmesser von 16 Zentimetern verlegt worden. 30 Hausanschlüsse seien neu gemacht worden. "Außerdem haben wir auf einer Länge von 350 Metern einen neuen Kanal gelegt." Für Erdarbeiten, Kanalbau und abschließende Asphaltierung kommen laut Hübner rund 460.000 Euro zusammen. Die Stadtwerke haben nach Angaben von Pressesprecher Jan Koch "rund 200.000 Euro für Wasserleitung und den Austausch von 50 Metern Gasleitung investiert".

Drei Rohrbrüche in kurzer Zeit

Wie Koch auf Nachfrage sagt, sei die Hauptleitung in jüngerer Vergangenheit auf dem 500 Meter langen Stück zwischen Justus-Liebig-Straße und dem Lilienweg drei Mal geplatzt.

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