Glatter 3:0-Erfolg Young Volleys dürfen weiter hoffen

Einmal wieder richtig feiern konnten die N.H. Young Volleys: Nach dem 3:0 gegen den VC Katzwang-Schwabach lebt dioe Hoffnung weiter, noch die Regionalliga-Relegationsrunde zu erreichen. Foto: Peter Kolb

VOLLEYBALL. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber muss sie überhaupt irgendwann einmal vergehen? Im Falle der N. H. Young Volleys ist sie nach dem drittletzten Spiel der Saison sogar recht ausgeprägt, stärker denn je, überlebensfähig. Und dafür sorgen zwei Zahlen aus dem Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten VC Katzwang-Schwabach: 3 und 0.

Die Damen aus Neudrossenfeld und Hollfeld können weiter den direkten Abstieg aus der Regionalliga verhindern. Das ist die Konsequenz aus ihrem 3:0 (25:20, 25:19, 25:13)-Erfolg. Der Haken an der Sache: Der Rivale aus Mittelfranken muss weiter verlieren, die Young Volleys müssen weiter siegen, so auch am kommenden Sonntag beim TSV Eibelstadt, dem Tabellenzweiten…

Punkt eins der Anforderungsliste ist wohl eher wahrscheinlich. Zu bieder wirkte die Gemeinschaft aus Katzwang-Schwabach mit der Ex-Bayreutherin Eva Hertrich im Mittelblock, als dass man ihr Punktgewinne gegen Spitzenreiter Unterhaching und in Sonthofen (Vierter) zutrauen müsste. „Sie geht im eigenen Spiel wenig Risiko, gibt allerdings in der Feldabwehr nie auf, so dass die Partie vom Ergebnis her anfangs eng war“, sagte Neudrossenfelds Trainer Marc d’Andrea über die Mannschaft um Maria Neumüller. Und wenn dann noch der Gegner Punkte schenkt – wie d’Andreas Team mit sechs Aufschlagfehlern allein im ersten Satz –, dann darf der VC hoffen.

Aufschläge sind sehr druckvoll

„Wir gehen beim Service Risiko, da bleiben Fehler nicht aus; das waren aber natürlich zu viele“, erklärte der Coach. Doch weil die geglückten Aufschläge sehr druckvoll waren, weil Fanny Gnade und Nicole Steeger auf der Diagonalposition oft punkteten, weil Zuspielerin Meike Schirmer auf der anderen Außenseite Lucia Reichert und Isabell Braun freispielte, so dass diese freien Schuss hatten, und weil die Annahme um Libera Kristina Böhm gut agierte, setzte sich der Gastgeber durch.

Spektakuläre Rettungsaktion

Eine spektakuläre Rettungsaktion von Böhm direkt vor den Zuschauerrängen mit anschließendem Rückwärts-Bagger einer Kollegin ins Katzwanger Feld, der auch noch zum 15:12 führte, hatte die Fans erstmals ausrasten lassen. Zwei Aktionen von Sophie Mayer sowie Asse von Schirmer und Steeger bescherten trotz des zwischenzeitlichen 21:20 den Satzgewinn. Bis zum 7:5 lag der Gast im zweiten Durchgang vorn, ehe die Young Volleys (nun mit Sandra Ullrich für Mayer im Mittelblock) loslegten und sich trotz dreier Aufschlagfehler in Folge auf 19:12 absetzten. Höhepunkt dabei: ein „Kunstschuss“ von Fanny Gnade die Linie entlang. Wieder zum Ende hin ein Nachlassen der Gastgeberinnen (22:18), doch Ullrich und Braun machten den Sack zu.

Schnelle Nervenberuhigung

Sandra Ullrich sorgte in Satz drei für eine schnelle Nervenberuhigung. Beim 1:1 war sie zum Aufschlag an der Reihe; als sie abgab, stand es 9:2. Über 13:5 und 19:9 machten die Young Volleys den so dringend benötigten Dreier perfekt. D’Andrea: „Wir haben an die guten Leistungen gegen Bamberg und Unterhaching angeknüpft.“ Und Vorsitzender Carsten Böhm durfte hadern: „Dass wir so schlecht dastehen, liegt vor allem an den 1:3-Niederlagen in Katzwang und beim Letzten in Hammelburg.“

Knappe Siege dort, und das Punkte-Rennen gegen Katzwang um Platz acht (Relegation) würde jetzt nicht 10:15, sondern 14:13 stehen. Aber die Hoffnung bleibt: Eibelstadt, der nächste Gegner, hat in der Rückrunde drei Spiele verloren, so Platz eins eingebüßt und am Wochenende auch gegen Hahnbach wieder einen Zähler liegen lassen…

 

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