Gesundheitsabteilung am Landratsamt untersucht Essen und Stuhlproben 17 Studenten krank: War das Mensa-Essen schuld?

Die Suche nach der Ursache der Erkrankung zahlreicher Studenten am vergangenen Freitag ist noch nicht abgeschlossen. Wie der Leiter der Gesundheitsabteilung am Landratsamt Bayreuth, Klaus von Stetten, am Dienstag sagte, erwarte er am Mittwoch die Ergebnisse der Stuhlprobenanalyse zweier Studenten sowie der im Labor untersuchten Essen.

Doch die geringe Zahl von ihm bekannten17 Erkrankungen als auch die Tatsache, dass kein Mensamitarbeiter akut erkrankt sei, sei für ihn deutlicher Hinweis, dass es sich um einen Norovirus oder einen ähnlichen handelt, sagte von Stetten.

Studenten litten unter Übelkeit und Kreislaufproblemen

Die betroffene BWL-Studentin Amelie Höfer ist anderer Meinung. Sie habe am Freitag in der Mensa eine Champignoncremesuppe gegessen, eine Frendin eine Frühlingsrolle und eine weitere Studentin Frühlingsrolle und Suppe.

Innerhalb von zwei Stunden sei ihnen allen speiübel geworden. Ein alarmierter Arzt habe sie mit Spritzen und Medikamenten behandelt. Trotzdem sei es ihr und ihrer Freundin erst am Sonntagnachmittag wieder möglich gewesen, das Bett zu verlassen.

Die dritte Studentin musste hingegen am Montag noch immer das Bett hüten. Alle drei hätten unter große Kreislaufproblemen gelitten. "Es waren eindeutig die Pilze",  ist Amelie Höfer überzeugt.

Symbolbild: pa

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