Fremdenfeindlicher Angriff auf Dönerladen

Einen Dönerladen mit Flaschen beworfen und dabei Beleidigungen mit ausländerfeindlichem Hintergrund gerufen haben drei 19 bis 24 Jahre alte Männer am Freitagabend in der Innenstadt in Kulmbach. Beamte der Kulmbacher Polizei konnten die Tatverdächtigen wenig später in Tatortnähe aufspüren.

Kurz vor 20.30 Uhr tauchten die drei mutmaßlichen Täter in Begleitung einer jungen Frau vor dem Imbissgeschäft am Holzmarkt auf und riefen unvermittelt ausländerfeindliche Schimpfworte in Richtung des Ladens. Anschließend warfen sie mehrere Flaschen gegen das Geschäft, wodurch eine Scheibe und eine Leuchtreklame zu Bruch gingen.

Sachschaden von 1500 Euro angerichtet

Danach flüchtete die Gruppe. Aufgrund der guten Beschreibung konnten Kulmbacher Polizisten die drei Tatverdächtigen kurz darauf in einem Anwesen in der Klostergasse schnappen. Die Ermittlungen gegen die drei Männer, die einen Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro verursachten, hat inzwischen die Kriminalpolizei Bayreuth übernommen.

Der Inhaber der Dönerbude, ein 38-jähriger Mann, hat so etwas seit Jahren nach eigener Aussage nicht erlebt. Vor zehn Jahren sei er in seinem Geschäft einmal mit einer Waffe bedroht und ausländerfeindlich beschimpft worden.

Täter haben angeblich öfters Döner geholt

Die Täter, die jetzt für den Übergriff verantwortlich sein sollen, sind dem Geschäftsmann nach eigener Aussage sogar bekannt. Sie seien in der Vergangenheit öfter mal da gewesen, um Döner zu kaufen.

Auch vor der benachbarten Eisdiele sollen sie randaliert und Stühle umher geworfen haben, berichtet der Mann.

red

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