Fahrradfreundlich: Kulmbach holt auf

Symbolfoto: Swen Pförtner/dpa

Radler sieht man in Bayerns Städten zuhauf. Doch welche Kommunen im Freistaat sind am fahrradfreundlichsten?

Bayerns fahrradfreundlichste Städte 2016 sind nach einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Augsburg, Erlangen, Landshut und Gunzenhausen. Bei dem regelmäßig durchgeführten Fahrradklima-Test wurden im Freistaat 67 Städte und Gemeinden bewertet, wie der ADFC am Freitag in München mitteilte.

Es gibt vier Kategorien: Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern, mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern, mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern sowie mit bis zu 50 000 Einwohnern. Die Liste der Großstädte im bundesweiten Vergleich führt erneut Münster an, gefolgt von Karlsruhe und Freiburg im Breisgau.

Kulmbach holte auf, Hof mit am schlechtesten bewertet

Unter Bayerns Großstädten rangieren München und Nürnberg hinter Augsburg auf dem zweiten und dritten Platz. Beide verschlechterten sich leicht, sie bekamen in den Kategorien «Stellenwert des Radverkehrs», «Sicherheit beim Radfahren» und «Komfort beim Radfahren» schlechte Bewertungen. Die drei am schwächsten bewerteten Städte in Bayern sind Passau, Würzburg und Hof.

Neben den Spitzenreitern haben die Tester auch «Aufholer» gekürt. Das sind Städte, die im Vergleich zum Test 2014 aus Sicht der Radler deutliche Verbesserungen erreichten. In Bayern gehören dazu Augsburg, Regensburg, Zirndorf, Wolfratshausen und Kulmbach. Für den Test wurden im Herbst 2016 bundesweit rund 120.000 Radfahrer befragt, etwa zu den Themen Sicherheit und Rad-Infrastruktur in ihrer Stadt.

dpa

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